[ 12.Okt 2011 | |No Comment ]
Fakuma 2011

21.FAKUMA = 30 Jahre erfolgreiche Kunststofftechnik-Messe

Die internationale Fachmesse Fakuma für Kunststoffverarbeitung  öffnet vom 18. Otkober bis 22. Oktober 2011 zum 21. Mal die Pforten für das Fachpublikum. Mit 1664 Ausstellern aus 34 Ländern steht dieses Jahr die Messe ganz im Fokus der Kunststoffverarbeiter.

Immer stärker schwankende Rohstoffpreise zwingen die Kunststoffver-arbeiter weltweit zu noch größeren Anstrengungen bezüglich Effizienz und Rationalisierungs-Maßnahmen.

Kaum haben sich die nachweislich hoch innovativen Kunststoffverarbeiter aus der Krisen-Talsohle wieder nach oben gekämpft, stellen kaum nachzuvollziehende Kapriolen am Rohstoffmarkt die Nachhaltigkeit des aktuell zu verzeichnenden guten Geschäftsgangs in  Frage. Für die nationalen wie internationalen und in den meisten Fällen global tätigen Kunststoffverarbeiter bedeutet dies, sich noch stärker um Rationalisierungsmaßnahmen, hinsichtlich Material-Einsparungen und Energie-Effizienz, kümmern zu müssen, um auf Dauer wettbewerbsfähig zu sein. Stärker denn je rückt dabei wieder das Recycling in den Vordergrund, sowohl von zurück-genommener Altware als auch erst recht von Ausschuss- und Überschussmaterial.
Da Letzteres als sortenreiner Werkstoff, im Gegensatz zu zurückgenommener und je nach Einsatzzweck mutmaßlich verunreinigter Altware, nicht die Produkteigenschaften beeinträchtigt, wird die Aufbereitung bis ins Detail interessant, weil sich dadurch teure Neuware einsparen lässt. Parallel dazu gilt es Neuware so effizient wie nur möglich einzusetzen, um auch hier Kosten zu sparen.

Kostensparen durch Effizienzsteigerung und Materialreduktion

Ohne die konsequente Anwendung neuer Technologien und Verfahren sowie Alternativen zu herkömmlichen Techniken ist das kaum möglich. Deshalb rückt die kommende FAKUMA Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, die vom 18. bis 22. Oktober 2011 bereits zum 21. Mal in Friedrichshafen am Bodensee veranstaltet wird, ganz besonders in den Fokus der Kunststoffverarbeiter aus aller Welt. Offensichtlich sehen das die Hersteller und Anbieter von Technologien, Produkten, Teilsystemen und Komplettanlagen für die Produktion und die Bearbeitung sowie das Recycling von Kunststoffteilen aller Art genauso.

Denn die Zahlen könnten eindrucksvoller nicht sein: Mit exakt 1664 Ausstellern präsentiert sich die FAKUMA Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung in mehr als nur gewohnter Stärke. Zumal davon 1.091 Aussteller aus Deutschland kommen und damit klarstellen, dass die Technologien, Produkte, Verfahren und Systemlösungen der heimischen Unternehmen international gefragt sind. Hinsichtlich der 645 Aussteller aus dem nahen und fernen Ausland ist außerdem anzumerken, dass diese aus 34 Industrieländern kommen. Damit wiederum gewinnt die FAKUMA für diese Hersteller und Anbieter, denen es vordringlich um die Erschließung weiterer Märkte geht, mehr und mehr an Gewicht. In der das internationale Marketing unterstützenden Funktion als „Sprungbrett“ in die globalen Märkte der Welt, fühlt sich die FAKUMA auch im Jubiläumsjahr 2011 sprich: zum 30. Geburtstag, sehr wohl; Nicht zuletzt ist dies auch daran abzulesen ist, dass die FAKUMA alle Hallen plus die Foyers Ost und West der Messe Friedrichshafen komplett belegt.

1.664 Aussteller als Geburtstagsgeschenk

Annemarie Lipp, langjährige Projektleiterin der FAKUMA und von Anfang an dabei, meint dazu: „Zugegeben sind wir vom anhaltenden Buchungs-Boom zur 21. FAKUMA überrascht. Denn es gab trotz so mancher wirtschaftspolitischer Wirrungen in den vergangenen Monaten so gut wie keine wechselnden Auf- und Abwärts-Tendenzen bei den Buchungen, sondern immer nur Zuwachs. Das spricht wohl für die Stabilität und das Standing der Firmen selbst. Diese haben in der Krisenzeit offensichtlich ihre Hausaufgaben gemacht und bewegen sich mit den richtigen Antworten auf der Höhe der Zeit. Zum Beispiel bezogen auf die vielfältigen Herausforderungen bezüglich Leichtbau, Integration von Funktionen bei gleichzeitiger Miniaturisierung, Substituierung von herkömmlichen Werkstoffen und Materialien, und schließlich Ressourcenschonung sowie Energieeffizienz.“ Den praktischen Beweis dafür bieten viele Hersteller und Anbieter in Gestalt von innovativen Produkten und Lösungen zum Beispiel für die Mikrospritzgießtechnik, medizintechnische Anwendungen, materialsparende Verfahren und im Energieverbrauch spürbar reduzierte Antriebe.



Zum Beitrag

Weiterführende Links zum Beitrag:

Weitersagen:

Tags:

Ähnliche Artikel

Der Autor


Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

zurück nach oben ↑

Deine Meinung ist hier gefragt. Schreibe einen Kommentar!

Mit echten Menschen lässt es sich leichter kommunizieren! Ihr könnt hier offen eure Meinung zu dem Artikel sagen, aber bitte beachte die Netiquette und vermeide es andere zu beleidigen.

Pflichtfelder sind mit * markiert.