[ 13.Sep 2011 | |No Comment ]
80 Jahre Zinkoxid

Zur Spezialität geadelt – Längst mehr als ein Gummi-Additiv

Angefangen vor 80 Jahren als wichtiges Hilfsmittel für die Kautschukproduktion hat es sich inzwischen zu einer gefragten Spezialchemikalie mit breitem Einsatzspektrum entwickelt: Zinkoxid von LANXESS, vor acht Jahrzehnten erstmals im Uerdinger Chemiepark hergestellt, hat eine spannende Geschichte hinter sich. Und die Chemiker des Spezialchemie-Unternehmens haben es gerade in den vergangenen Jahren auf immer neue Anwendungen zugeschnitten. Zinkoxid-Produkte sind heute in vielen Industrien auch außerhalb der Kautschukindustrie gefragt. Von Anwendungen in Keramiken über verschiedene Bereiche in Elektronik, Home und Personal Care bis hin zu speziellen Pharma- und UV Schutz Anwendungen gewinnen Zinkoxid-Produkte aufgrund der speziellen Eigenschaften zunehmend an Bedeutung.

Die Zinkoxid-Produkte von LANXESS verdanken ihre gefragten Eigenschaften einem sehr speziellen und aufwendigen Herstellverfahren, das weltweit nur von wenigen Produzenten beherrscht wird.

Anders als bei vielen anderen Herstellern werden Zinkoxid aktiv und Zinkoxid transparent – eher ein Zink-Carbonat – bei LANXESS nicht nach einem klassischen Röst- sondern nach einem kombinierten Fällungs- und Calcinierverfahren hergestellt. Resultate sind neben einer hohen Qualitätskonstanz deutlich größere spezifische Oberflächen (50 bis 60 m2/g) und eine für viele Anwendungen optimale Korngröße-Verteilung. Für viele Kunden ist darüber hinaus der geringe Gehalt an Schwermetall-Verunreinigungen ein entscheidendes Argument für die Produkte. „Unsere Zinkoxide sind inzwischen vielfach alles andere als Commodity-Produkte, sondern ausgesprochene Spezialitäten“, so Dr. Adolf Sicheneder, Produkt-Experte von LANXESS.

„Dass Zinkoxid sich abseits der Kautschukbranche Märkte erobert, ist im Wesentlichen eine Entwicklung der jüngeren Vergangenheit“, betont Dr. Sicheneder. Bemerkenswert, denn im Prinzip hat sich an der Herstellungs-Methode seit dem Beginn im Jahr 1931 wenig geändert: Die Rohstoffe werden in der Uerdinger World-Scale-Anlage aufwendig gereinigt und in einem nasschemischen Verfahren in Form des Zink-Carbonats isoliert und in speziellen Glühöfen zu den jeweiligen Endprodukten geglüht. „Dass wir dieses Verfahren über die Jahrzehnte optimieren konnten, schlägt sich nicht nur in einer hohen Qualitätskonstanz nieder“, so Sicheneder. Das Verfahren erlaubt den LANXESS-Chemikern, die Eigenschaften ihres Produkts zu steuern und auf die speziellen Bedürfnisse ihrer Anwendung zuzuschneiden. „Wir entwickeln unseren Prozess und die Produkte seit 80 Jahren stetig weiter – immer in Diskussion mit unseren Kunden und an deren Zielen ausgerichtet.“



Zum Beitrag

Weiterführende Links zum Beitrag:

Weitersagen:

Tags:

Ähnliche Artikel

Der Autor


Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

zurück nach oben ↑

Deine Meinung ist hier gefragt. Schreibe einen Kommentar!

Mit echten Menschen lässt es sich leichter kommunizieren! Ihr könnt hier offen eure Meinung zu dem Artikel sagen, aber bitte beachte die Netiquette und vermeide es andere zu beleidigen.

Pflichtfelder sind mit * markiert.