
“Arbeit. Sinn und Sorge” – das ist der programmatische Titel der derzeitigen Ausstellung im Dresdener Hygienemuseum über die Zukunft der Arbeit.
Die Sendung “Metropolis” auf Arte stellte sich gestern, den 31.10.2009, die Frage: ” Welche Bedeutung hat Arbeit jenseits von Macht, Geld und Anerkennung? Was sind die Optionen für die Arbeitswelt von morgen? Wie definieren wir heute Arbeit? “und versuchte Antworten zu finden.
Seit Karl Marx seine Thesen zur Ausbeutung des Proletariats durch das Kapital verfasste, hat sich vieles geändert. Die westliche Industriegesellschaft ist eine Wissensgesellschaft geworden. Die materielle Produktion findet zunehmend an den verlängerten Werkbänken globaler Wertschöpfungsketten statt.
Doch was bedeutet das Verschwinden der Fabrik und mit ihr das Verschwinden der Vollbeschäftigungsgesellschaft? Globalisierung, entgrenzte Arbeit und Prekarisierung sind die neuen Stichwörter. “Metropolis” spricht mit Antonio Negri, Guillaume Duval und Klaus Schönberger über die Exzesse der Finanzwirtschaft, die neuen Formen der Arbeit in der Wissensgesellschaft, flexible Biografien und Konzepte für die Welt der Arbeit von morgen.
Der Beitrag “Arbeit. Sinn und Sorge” können Sie nachträglich kostenlos auf Arte.tv unter folgendem Link anschauen.
Zur Sendung Metropolis vom 31.10.2009
Der Beitrag beginnt in der 35 Minute der Sendung und kann Problemos vorgespult werden.
Foto: Arte


