[ 6.Jun 2011 | |No Comment ]
Chinaplas und Brasilplast

Arburg bei zwei Messen auf zwei Kontinenten präsent

Gleich zu zwei Messen war Arburg als Aussteller bei den beiden führenden Jahrestreffen der Kunststoffbranche auf zwei Kontinenten präsent und unterstreicht damit den Anspruch als führender, internationaler Herstellern von Spritzgießmaschinen für die Kunststoffverarbeitung. Auf der Brasilplast (Südamerika) und der Chinaplas (Asien) präsentiert Arburg ihre Kompetenz für die Produktion von Kunststoffteilen, Entwicklung von komplexen Produktionsanlagen und Pheripheriegeräten.

Großer Erfolg auf der Chinaplas 2011

„Die Chinaplas 2011 in Guangzhou war für Arburg eine rundum gelungene und erfolgreiche Messe“, so das Fazit des Vertriebsgeschäftsführers Helmut Heinson. Die Exponate hätten punktgenau das Interesse der Fachbesucher getroffen und gleichzeitig die Bandbreite des Arburg-Maschinenprogramms aufgezeigt: auf der einen Seite der Allrounder 470 C Golden Edition als hochwertige hydraulische Spritzgießmaschine, auf der anderen Seite die hybride Hochleistungsmaschine Allrounder 720 H mit einer anspruchsvollen Dünnwandanwendung aus dem Verpackungssektor.

An den Arburg-Exponaten herrschte großer Andrang.

An den Arburg-Exponaten herrschte großer Andrang.

„Die Chinaplas ist für uns weltweit die zweit wichtigste Messe im Jahr und damit eine feste Größe unserem Kalender“, beschreibt der Arburg-Vertriebsgeschäftsführer die Bedeutung der Chinaplas. Dementsprechend war Arburg mit einer starken internationalen Mannschaft in Guangzhou präsent, um Kunden und Interessenten umfassend zu betreuen und individuell zu beraten. Neben Helmut Heinson und Max Man, der als Leiter der Arburg-Tochter in Shenzhen für die Messe in Guangzhou zuständig ist, waren mit Sunny Poon, Zhao Tong und David Chan auch die Niederlassungsleiter aus Hongkong, Shanghai und Singapur vor Ort.

Die zahlreichen Fachgespräche spiegelten das große Interesse an den Hightech-Maschinen von Arburg eindrucksvoll wider. Die dabei stand die hybride Baureihe Hidrive im Mittelpunkt des Kundeninteresses, da sie hohe Produktivität, Energieeffizienz und kurze Zykluszeiten vereint und damit für den boomenden Verpackungssektor prädestiniert ist. Darüber hinaus wurden auch Themen wie die Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) oder Pulver-Spritzgießen diskutiert. In beiden Bereichen gehört Arburg zu den Pionieren und verfügt über ein entsprechend langjähriges und umfangreiches Know-how. Besonders freute das Arburg-Team, dass im Rahmen der Messe sowohl neue Projekte mit bestehenden Kunden besprochen, als auch neue Geschäftskontakte geknüpft wurden.

Erfolgreiche Brasilplast 2011

Die Brasilplast war für die Arburg-Niederlassung in São Paulo der wichtigste öffentliche Auftritt in Lateinamerika in diesem Jahr. Zahlreiche Fachbesucher, vor allem aus der boomenden Verpackungsindustrie, interessierten sich für die Spritzgießmaschinen „Made in Germany“.

Auf der Brasilplast 2011 war das Interesse an Maschinen von Arburg groß. Schwerpunkte bildeten die Themen Verpackung und automatisierte Spritzteilproduktion.

Auf der Brasilplast 2011 war das Interesse an Maschinen von Arburg groß. Schwerpunkte bildeten die Themen Verpackung und automatisierte Spritzteilproduktion.

„Die größte Kunststoffmesse Lateinamerikas war für uns ein voller Erfolg“, bilanziert Kai Wender, Leiter der Arburg-Niederlassung in Brasilien. „Die Branchen Kosmetik und Verpackung wachsen derzeit stark. Gerade mit Fachbesuchern aus diesen Märkten haben wir sehr gute Gespräche geführt. Besonders groß war das Interesse an unseren hybriden Spritzgießmaschinen der Baureihe Hidrive.“

Stellvertretend für diese Baureihe fertigte ein Allrounder 720 H mit 3.200 kN Schließkraft und einer Spritzeinheit der Größe 1300 Flip-Top-Kappen für Kosmetiktuben. Die hybride Hochleistungsmaschine mit Hydraulikspeicher­technik ist durch ihre hohen Einspritzgeschwindigkeiten für Anwendungen im Verpackungsbereich prädestiniert. In einer Zykluszeit von 11,8 Sekunden entstanden je 24 Schraubverschlüsse mit 40 Millimetern Durchmesser. Der Durchsatz betrug 45,6 Kilogramm in der Stunde.

Außerdem zeigte Arburg eine kompakte Anlage rund um einen Allrounder 320 Golden Edition mit 500 kN Schließkraft. Auf der hydraulischen Spritzgießmaschine entstand in einer Zykluszeit von 20 Sekunden ein kompletter Spielzeug-Buggy; Räder, Chassis und Dach wurden gleichzeitig gespritzt. Die Angüsse entnahm der neue elektrische Integralpicker V von Arburg, der mit drei Servoachsen ausgestattet ist und dadurch kurze Rüst- und Zykluszeiten ermöglicht. „In Brasilien wird das gute Preis-/Leistungsverhältnis dieser Baureihe ‚Made in Germany‘ sehr geschätzt“, ergänzt Kai Wender. „Dank ihrer Wiederholgenauigkeit ist diese Maschine hier sehr begehrt und ein idealer Einstieg in die automatisierte Spritzteilproduktion.“



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Der Autor


Herausgeber von Kunststoffreport.de Gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- & Kautschuktechnik. Nach seiner Lehre als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik startete er neben seiner Arbeit an der Abendschule sein Technisches Abitur, dass er im Februar 2010 erfolgreich beendete. Seit Sommer 2010 studiert er Kunststofftechnik.

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