
Bildrechte: Axel Bührman
An ihnen scheiden sich seit Beginn der Fußball-WM in Südafrika die Geister: Die einen empfinden sie als Kulturgut und Ausdruck südafrikanischen Lebensgefühls, die anderen finden sie schlicht unbeschreiblich. Die Rede ist von den berühmt-berüchtigten Plastik-Tröten, die Vuvuzelas, die der Berichterstattung von der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ihren ganz eigenen, hörbaren Stempel aufdrücken. Die Vuvuzelas, die in den südafrikanischen Stadien trotz ihres ohrenbetäubenden Lärms nach wie vor für Stimmung sorgen, erfreuen sich auch bei den Fans hierzulande wachsender Beliebtheit. Viele dieser einst traditionellen Blasinstrumente entstehen auf ARBURG Allroundern.
Die Firma Sandeplast in Kapstadt produziert und beliefert Stadien und Fanshops bereits seit 2001 von Südafrika aus und ist offizieller Partner der FIFA. Die Tröten werden mit lediglich sechs Mitarbeitern auf neun Spritzgießmaschinen, vorwiegend auf ARBURG Allrounder, hergestellt.
Die Firma stellt die Tröten mit sechs Mitarbeitern auf neun Spritzgießmaschinen her und hat es durch die kontroverse Diskussion rund um die bunten Fanfaren sogar bis in die Medien geschafft.
Den Reuters-Clip zur Produktion finden Sie unter: www.spiegel.de/video/video-1069346.html
Trotz über mehrere Millionen verkauften Vuvuzelas in den vergangenden Jahren hat der 37-jährige südafrikanische Firmeninhaber Neil van Schalkwyk derzeitig schwer zu knacken. Billigplagiate aus China machen Ihn und das Düsseldorfer Partnerunternehmen Urbas Kehrberg schwer zu schaffen. Darf man den chinesischen Medien glauben, stammen rund 80 Prozent der verkauften Vuvuzelas aus chinesischer Produktion.
Nicht ganz so schlecht geht es der Allit AG. Das Unternehmen produziert die Fanartikel für die Urbas Kehrberg GmbH und konnte vom Hype um die WM-Ohrenbetäuber medial profitieren. Mit insgesamt 13 Spritzgießwerkzeugen und auf mehreren ARBURG Allroundern entstanden bislang rund 4,5 Millionen zusammensteckbare Vuvuzelas in den jeweils gewünschten Landesfarben wie etwa Schwarz-Rot-Gold für Deutschland. Im Einsatz sind ein Allrounder 720 S zur Herstellung des Endstücks, ein Allrounder 570 C zur Fertigung des Mittelstücks, ein Allrounder 420 C für das Mundstück sowie eine weitere Arburg-Maschine zum Spritzgießen der Schalldämpfer.
Filmberichte zur Entstehung der Kunststoff-Trompeten liefen etwa in der Kinder-Nachrichtensendung „logo“ im ZDF-tivi sowie bei RTL. Der passende Link zum ZDF: http://www.tivi.de/infosundtipps/vollangesagt/artikel/32894/index.html
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