[ 13.Okt 2011 | |No Comment ]
FAKUMA 2011

Arburg mit Sonderausstellungsfläche „50 Jahre Allrounder“ auf der Fakuma

Auf der diesjährigen Fakuma ist Arburg mit seinem doppelstöckigen Messestand in Halle A3 wieder prominent vertreten. Im Fokus des Messeauftritts stehen das Jubiläum „50 Jahre Allrounder“ sowie die Baureihe Edrive, die das elektrische Maschinenprogramm von Arburg ergänzt. Insgesamt stellen neun Exponate mit innovativen Anwendungen die Leistungsfähigkeit der Arburg-Produkte hinsichtlich effizienter Spritzgießteilfertigung eindrucksvoll unter Beweis.

„Die Fakuma ist neben der K für uns immer die wichtigste Messe im Jahr“, beschreibt Michael Hehl, Geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg Geschäftsführung, den Stellenwert des internationalen Branchenevents. „Daher werden wir in diesem Jahr hier nicht nur unsere neuesten Entwicklungen sowie einen repräsentativen Querschnitt unseres Produktspektrums mit innovativen Anwendungen präsentieren. Sondern wir werden in Friedrichshafen auch den Höhepunkt unseres diesjährigen Jubiläums ‚50 Jahre Allrounder‘ feiern und aufzeigen, welche entscheidenden Vorteile die Allrounder-Philosophie der Kunden bis heute bringt.“ Passend dazu werde es auch eine ganz besondere Jubiläumsüberraschung geben, die bereits im September starten wird.

Fünf Jahrzehnte Allrounder-Erfolgsgeschichte

Geschäftsführender Gesellschafter Michael Hehl freut sich über den Erfolg der elektrischen Baureihe Allrounder.

Geschäftsführender Gesellschafter Michael Hehl freut sich über den Erfolg der elektrischen Baureihe Allrounder.

Während der Fakuma wird auf dem Messestand mit der Sonderausstellungsfläche „50 Jahre Allrounder“ das ausschlaggebende Ereignis in den Fokus gerückt: Die Erfindung des Allrounder-Prinzips durch Karl Hehl im Jahr 1961 revolutionierte die bisherige Vorstellung vom Spritzgießen und legte den Grundstein für die heutige Flexibilität der Arburg-Maschinen. Bei dem Meilenstein handelte es sich um die Trennung der Spritzgießmaschine in eine schwenkbare Schließeinheit und eine umsteckbare Spritzeinheit. Somit konnte man mit einer Spritzgießmaschine verschiedene Arbeitsstellungen realisieren. Im Laufe der Jahre hat sich daraus die einzigartige Modularität der Allrounder Spritzgießmaschinen entwickelt. War 1961 der Allrounder eine Maschine für alle Anwendungen, lässt sich heute dank des modularen Baukastenprinzips für jede Anwendung der ideale Allrounder individuell konfigurieren. „Die Erfolgsgeschichte der Allrounder über fünf Jahrzehnte ist ein Wirtschaftswunder – für unsere Kunden und uns“, resümiert Michael Hehl.

Effiziente Produktion gewinnt stetig an Bedeutung
„Unser Unternehmensleitsatz ‚Arburg für effizientes Spritzgießen‘ spiegelt sich im gesamten Fakuma-Auftritt wider“, erläutert Michael Hehl. Da man das vielschichtige Thema „Effiziente Produktion“, bei dem u.a. Energieeffizienz eine wichtige Rolle spielt, ganzheitlich und damit weit über den Maschinensektor hinaus betrachte, werde Arburg dieses über den eigenen Messestand hinaus auf der Fakuma präsentieren.

Das Potenzial der Allrounder für eine effiziente Spritzteilproduktion und die Kompetenz von Arburg in allen Bereichen des Spritzgießsektors unterstreicht das breite Anwendungsspektrum. Es umfasst u.a. Mehrkomponententechnik, LSR-Verarbeitung, Medizintechnik sowie die Herstellung von anspruchsvollen Hybridbauteilen, Automotive-Produkten und Verpackungen. Gefertigt werden diese auf elektrischen, hybriden und hydraulischen Allroundern, Horizontal- und Vertikalmaschinen sowie mit anspruchsvollen Fertigungszellen.

Elektrische Baureihe Edrive als perfekte Ergänzung
Im Maschinensektor liegt der Schwerpunkt auf der Baureihe Allrounder Edrive, die seit diesem Jahr das elektrische Maschinenprogramm von Arburg erweitert. Vorgestellt wird die gesamte Bandbreite: vom kleinsten Vertreter der Edrive-Baureihe, dem Allrounder 370 E mit 600 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 170, bis zur größten Maschine, dem Allrounder 570 E mit 2.000 kN Schließkraft und Spritzeinheit der Größe 800.

Von ihrer Leistungscharakteristik und Antriebsauslegung her sind die elektrischen Edrive-Maschinen auf ein sehr breites Anwendungsspektrum angepasst und nicht auf höchste Leistung, da dieser Bereich von der elektrischen Baureihe Alldrive und der hybriden Baureihe Hidrive bereits umfassend abgedeckt wird. Die neuen elektrischen Maschinen erlauben einen wirtschaftlichen und kosteneffektiven Einstieg in die elektrische Maschinenwelt von Arburg und stellen damit eine Alternative für herkömmliche hydraulische Basismaschinen dar. Dabei bieten die Allrounder E Vorteile hinsichtlich der Zykluszeit durch schnelles und gleichzeitiges Fahren der wichtigsten Maschinenbewegungen und im Hinblick auf die Energieeffizienz. Bei allen elektrischen Arburg-Maschinen  sorgen der hohe Wirkungsgrad der servoelektrischen Antriebe sowie die Kniehebel-Schließeinheit für eine sehr energieeffiziente Arbeitsweise. Auch die Energierückspeisung der Servomotoren beim Abbremsen wirkt sich vorteilhaft auf den gesamten Energiekonsum der Maschinen aus. Zusammen ergeben diese Faktoren eine Verringerung des Energieverbrauchs zwischen 25 und 50 Prozent gegenüber hydraulischen Standardmaschinen. Daher tragen auch die neuen Allrounder E das Arburg Energieeffizienz-Label „e²“ als Kennzeichen für eine besonders energieoptimierte Arbeitsweise.

„Die ersten Edrive-Maschinen sind bereits im Einsatz und erfüllen die an sie gestellten Erwartungen bestens. Das zeigt uns, dass wir mit der neuen Baureihe unser Produktprogramm optimal erweitert haben und perfekt aufgestellt sind, um mit unseren Allroundern die Erfolgsgeschichte der vergangenen 50 Jahre ungebremst fortzusetzen“, blickt Michael Hehl positiv in Richtung Zukunft.



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Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

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