[ 14.Okt 2012 | |No Comment ]
Arburg präsentiert:

Die ganze Welt der Produktionseffizienz auf der Fakuma

Wer sich für die Zukunft rüsten und in Sachen Produktionseffizienz rundum informieren möchte, darf sich dieses Jahr die Fakuma in Friedrichshafen nicht entgehen lassen – oder genauer: einen Besuch des Arburg-Messestands in Halle A3.

Wer sich für Produktionseffizienz interessiert, bekommt bei Arburg alles geboten: Daher wird der Messestand in Halle A3 auch 2012 wieder Publikumsmagnet auf der Fakuma sein. (Foto: ARBURG)

Vom 16. bis 20. Oktober beleuchten die Experten aus dem Schwarzwald mit innovativen Spritzgießlösungen, -verfahren und -anwendungen alle Aspekte einer wirtschaftlichen Spritzteilproduktion. Und das über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Highlights in Sachen Prozessintegration und Produktdesign sind z. B. das Partikelschaum-VerbundSpritzgießen (PVSG), Langfaser-Direktspritzgießen und Inline-Bedrucken – Verfahren, die erstmals auf einer Fachmesse zu sehen sind. Hinzu kommen Neuheiten im Bereich effizienter Maschinentechnik wie der neue elektrische Allrounder 630 A, das Produktivitätspaket für die Baureihe Golden-Edition und das servohydraulische Antriebskonzept für die großen Allrounder der Baureihe S. Mit über 20 Allroundern auf der gesamten Fakuma, davon allein zehn auf dem eigenen Stand, ist Arburg in Friedrichshafen omnipräsent.

„Um alle Potenziale zur Steigerung der Produktionseffizienz zu erkennen und ausschöpfen zu können, ist es wichtig, die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten“, betont Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Arburg-Geschäftsführung. „Daher präsentieren wir auf der Fakuma nicht nur einen repräsentativen Querschnitt unseres Produkt- und Anwendungsspektrums, sondern heben bei jedem einzelnen Exponat auch detailliert dessen Vorteile in Bezug auf Produktionseffizienz hervor.“ Die Präsentation von Weltneuheiten im Anwendungs- und Verfahrenssektor, die zusammen mit Partnern entwickelt wurden, unterstreiche zudem die Philosophie von Arburg, nicht nur die reine Maschinentechnik im Fokus zu haben, sondern den Kunden effiziente und produktspezifische Spritzgießlösungen als Gesamtpaket zu bieten und zu beraten.

Neue Möglichkeiten für Produktdesign und Prozessintegration

In Sachen Effizienzsteigerung gewinnt das Thema Leichtbau zunehmend an Bedeutung, zu dem Arburg gleich zwei innovative Anwendungen vorstellt. Bei dem neuen Verfahren „Langfaser-Direktspritzgießen“, das zusammen mit dem Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg entwickelt wurde, ermöglicht die Inlinezuführung, noch längere Fasern als bisher zu verarbeiten und so leichte Spritzteile mit dünneren Wandstärken und hoher Festigkeit herzustellen.

Beim Partikelschaum-VerbundSpritzgießen (PVSG) handelt es sich um ein Projekt mit den Firmen Krallmann und Ruch Novaplast, bei dem erstmals ein geschäumtes Teil mit Kunststoff kombiniert wird. Dabei verbinden sich die beiden Komponenten, sodass nachgeschaltete Montageschritte entfallen und in einem Schritt ein fertiges Bauteil entsteht. Diese Herstellung von Verbund-Bauteilen aus Partikelschaum und spritzgegossenem Kunststoff eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Bereiche Elektromobilität, Leichtbau und Dämmung.

Ein weiteres Beispiel für Effizienzsteigerung durch Produktdesign und Prozessintegration ist die Fertigungszelle mit Inline-Bedruckungsanlage. Dieses sogenannte Inkbot-Verfahren der Firma FPT Robotik kombiniert Digitaldruck und Robotik und ermöglicht, Teile mit freien Geometrien und Wölbungen flexibel zu bedrucken. So lassen sich Spritzteile in einem Schritt vollautomatisiert und gleichzeitig individualisiert herstellen. Durch die integrierte Veredelung der Kunststoffteile können die Spritzgießer die Wertschöpfung erhöhen, schnell auf neue Dekoranforderungen reagieren und sich damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Effiziente elektrische Maschinentechnik

Produktionseffizienz durch Prozessintegration: Auf der Fakuma 2012 präsentiert Arburg eine Fertigungszelle mit Inline-Bedruckung zur Herstellung individuell dekorierter Kunststoffteile. (Foto: morlock-fotographie.de)

Für eine wirtschaftliche Fertigung ist die produktspezifische Auswahl der Maschinentechnik entscheidend. Für High-End-Anwendungen mit hohen Anforderungen an Zykluszeit, Präzision und Energieeffizienz ist die elektrische Baureihe Alldrive prädestiniert. Neu im Programm der Allrounder 630 A mit 2.500 kN Schließkraft und Spritzeinheit 1300. Mit der neuen Maschinengröße verfeinert sich die Abstufung der elektrischen Baureihe hinsichtlich Schließkraft und Leistung. Damit ist eine hochdetaillierte Abstimmung der Maschine auf die Anwendung möglich, was im Hinblick auf eine effiziente Spritzteilproduktion eine sehr wichtige Rolle spielt. Zudem zeichnet sich die neue Maschine durch eine großzügig dimensionierte Einhausung der Schließeinheit aus, die ausreichend Platz für Medienleitungen sowie komplexe Werkzeuge bietet. Die freie Zugänglichkeit von oben macht das Rüsten der Maschinen einfacher und schneller, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Spritzteilproduktion hat.

Effizienzsteigerung hydraulischer Allrounder

Dass auch hydraulische Maschinen Potenziale zur Effizienzsteigerung bieten, präsentiert Arburg auf der Fakuma anhand von zwei Neuheiten: dem Produktivitätspaket für die Baureihe Golden Edition und dem servohydraulischen Antriebskonzept für die großen Allrounder der Baureihe S.

Das Produktivitätspaket für die Allrounder Golden Edition besteht aus dem Arburg Energiesparsystem (AES) mit drehzahlveränderbarem Pumpenantrieb und einem wassergekühlten Antriebsmotor. Vorteile sind die Reduzierung des Energiebedarfs um bis zu 20 Prozent, Verkürzung der Trockenlaufzeiten um rund fünf Prozent und eine Minimierung der Emissionen.

Mit dem servohydraulischen Antriebskonzept lassen sich bei den großen Allroundern S bis zu 50 Prozent Energie einsparen. Weitere Vorteile sind eine minimale Maschinenkühlung sowie ein geringer Geräuschpegel.

Arburg dominiert auf der Fakuma

Mit insgesamt über 20 Allroundern, die auf dem eigenen Stand und bei verschiedenen Partnern zu sehen sind, dominiert Arburg auf der Fakuma und bietet den Fachbesuchern einen umfassenden Überblick über sein Leistungsspektrum. Präsentiert werden in Friedrichshafen Allrounder bis 5.000 kN Schließkraft, Vertikalmaschinen, hydraulische, hybride und elektrische Antriebskonzepte, Turnkey-Anlagen mit linearen Multilift-Robot-Systemen und Sechs-Achs-Robotern, die Rüstzeitoptimierung mit dem Selogica-Modul „Einrichtassistent“, effiziente Produktionsplanung mit dem Arburg-Leitrechnersystem, Mehrkomponententechnik, Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) und Festsilikon (HTV), Partikelschaum-VerbundSpritzgießen (PVSG), Langfaser-Direktspritzgießen, Pulver-Spritzgießen, Verpackungs- und Optikanwendungen, Umspritzen von Einlegeteilen auch mit Hotmeltverfahren und vieles mehr.



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