[ 13.Okt 2011 | |No Comment ]
FAKUMA 2011

Boy demonstriert Energieeffizienz auf der Fakuma

Gleich mehrere Neuheiten präsentiert BOY dem Fachpublikum auf der diesjährigen Fakuma in Halle A7, Stand 7101: Zu den Highlights gehört eine neue Maschinentype der äußerst erfolgreichen E-Baureihe mit Servo-Antrieb.

Energieeffizienz-Spritzguss

Das von BOY eingesetzte Antriebskonzept mit servomotorischem Pumpenantrieb hat sich in der Praxis bestens bewährt und vereinigt die Vorteile vollhydraulischer und elektromechanischer Spritzgießmaschinen. Auch die auf der Fakuma erstmals der Öffentlichkeit präsentierte neue Maschinentype der E-Baureihe verfügt wie alle BOY-Automaten über die mehrfach patentierte Procan ALPHA Steuerung. Die grafische Gestaltung der Benutzeroberfläche und das große FullTouch-Display ermöglichen eine intuitive Bedienung. Gleich elf verschiedene Spritzgießautomaten von BOY stellen auf der Messe in Friedrichshafen ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Sechs Maschinen finden sich davon auf den Partner Stände von Boy.

Effizienter Zweikomponenten-Spritzguss

Eine BOY 90 E, dem mit 900 kN Schließkraft stärksten Modell der breiten BOY-Produktpalette, produziert in Kombination mit einem zweiten Spritzaggregat auf der Fakuma Sicherheitsbrillen aus zwei verschiedenen Kunststoffen in einem Arbeitsgang. Während die BOY 90 E das hochtransparente PP für die Gläser und das Brillengestell in das Werkzeug einspritzt, führt das vertikal positionierte Spritzaggregat für die zweite Komponente ein eingefärbtes PP für die Brillenbügel hinzu. Das Spritzaggregat für die zweite Komponente basiert auf dem Maschinengestell der ultrakompakten BOY XS und ist mit einem Hydraulik-Antrieb und einer separaten Spritzeinheit mit Materialtrichter ausgestattet. Der Automat bietet ein Plastifiziervolumen von 8,0 Kubikzentimetern und erreicht Spritzdrücke bis zu 3.128 bar.

Die Steuerungen der beiden Maschinen kommunizieren über spezielle Schnittstellen miteinander und stellen einen reibungslosen Ablauf des Spritzgießzyklus sicher. Dank des geringen Platzbedarfs der BOY XS kann die Spritzeinheit in zahlreichen Varianten auf der Basismaschine positioniert werden. In der Regel erfolgt die Anbringung vertikal oberhalb des Zwei-Komponenten-Werkzeuges, doch auch eine seitliche Anbringung ist möglich. Die dazugehörige  Antriebseinheit inklusive der Steuerung wird auf der Rückseite der Basismaschine untergebracht. Die Plastifiziereinheit mit offener Düse ist dabei mittels einer entsprechend angepassten Hochdruck-Schlauchleitung mit der Grundeinheit des Spritzaggregates für die zweite Komponente verbunden. So ermöglicht die flexible Maschinenbedienbarkeit unzählige Anwendungsmöglichkeiten im Bereich des Zweikomponenten-Spritzguss.

Als zweite Neuheit präsentiert BOY auf der Fakuma erstmals der Öffentlichkeit das neueste Modell der erfolgreichen E-Baureihe.

Bisher bietet BOY die neueste Antriebstechnik im Schließkraftbereich zwischen 350 und 900 kN an. Jetzt wird diese Technik auch für die BOY 22 mit 220 kN Schließkraft in das Produktprogramm aufgenommen. Dazu Alfred Schiffer, Geschäftsführender Gesellschafter von BOY: „Neben der Einführung des hocheffizienten Servo-Antriebs bei der BOY 22 bietet sowohl diese neue Maschine als auch weitere interessante Exponate einige Leckerbissen.”

Halbe Energie, volle Power
Als erster europäischer Hersteller führte BOY 2008 den servomotorischen Pumpenantrieb ein. Dieser hat sich als Lösung erwiesen, die hinsichtlich Energieeffizienz, Dynamik, Schnelligkeit und Laufruhe alle bisherigen Antriebs-technologien eindeutig übertrifft. Zahlreiche Praxis- und Vergleichstests der BOY E-Baureihe mit Maschinen namhafter Wettbewerber haben Energieeinsparungen in Höhe von teilweise bis zu 75 Prozent und damit deutlich niedrigere Betriebskosten ergeben.

Inzwischen steigen immer mehr Spritzgießbetriebe auf BOY-Spritzgießautomaten mit Servo-Antrieb um, denn die jährlichen Mehrkosten für den Energiebedarf anderer Antriebstechniken summieren sich schnell auf 10.000 Euro. Nachhaltiges Wirtschaften ist für viele Unternehmen ein weiterer, zunehmend wichtiger Beweggrund; schließlich reduziert jedes eingesparte Kilowatt Strom die CO2-Emission.



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Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

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