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	<title>kunststoffreport &#187; Konstruktion</title>
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		<title>Ball setzt wieder auf Kunststoff</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 04:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Genau 147 Mal musste einer der Torhüter während der Sommermärchen-WM in Deutschland hinter sich greifen und die Kunststoffkugel aus dem Netz holen. Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel fielen bei dieser Weltmeisterschaft. Exakt 64 Partien wird es auch in Südafrika brauchen, bis feststeht, welche Mannschaft den besten Fußball spielt. Womit aber zwischen 11. Juni und 11. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2156 aligncenter" title="adidas-fifa-jabulani-ball-3" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/04/adidas-fifa-jabulani-ball-3.jpg" alt="adidas-fifa-jabulani-ball-3" width="577" height="384" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Genau 147 Mal musste einer der Torhüter während der Sommermärchen-WM in Deutschland hinter sich greifen und die Kunststoffkugel aus dem Netz holen. Durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel fielen bei dieser Weltmeisterschaft. Exakt 64 Partien wird es auch in Südafrika brauchen, bis feststeht, welche Mannschaft den besten Fußball spielt. Womit aber zwischen 11. Juni und 11. Juli gekickt wird, steht längst fest: Mit einem Hightech-Spielgerät aus Kunststoff.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-2150"></span><br />
</strong>
</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Geschichte des Balles</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das war nicht immer so, und das kam der Chancengleichheit nicht unbedingt zugute: Vor dem ersten WM-Endspiel 1930 in Uruguay mussten sich die Finalisten noch auf einen (Leder-) Ball einigen – oder eben nicht. So kam es, dass an jenem 30. Juli 1930 in Montevideo in der ersten Hälfte mit einem argentinischen Ei gedribbelt wurde, in der zweiten mit einem aus Uruguay. Zur Halbzeit führte Argentinien 2:1, aber das Spiel endete 4:2 für Uruguay. Ob es am (ungewohnten) Ball lag?</p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft size-full wp-image-2155" title="Fußball aus Leder aus den Jahr 1966" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/04/Fußball-aus-Leder-aus-den-Jahr-1966.jpg" alt="Fußball aus Leder aus den Jahr 1966" width="156" height="104" />In jedem Fall hatten es die Kicker damals deutlich schwerer als heute. Das Spielgerät wurde aus 18 Rindlederstücken von Hand zusammengeschustert. Genaugenommen war jedes Exemplar ein Unikat. An der Stelle, wo die Luftblase eingesetzt wurde, befand sich ein knapp 10 cm langer Schlitz, der mit einer Schnürung aus Lederriemen verschlossen wurde. So entstand folglich eher ein Ei als eine Kugel &#8211; auch wenn Sepp Herberger stets behauptete, der Ball sei rund. Doch das holpernde Leder besaß noch einen ganz anderen Nachteil: Es saugte sich bei Regen so voll Wasser, dass es schnell sehr schwer wurde und entsprechend schwer zu spielen war. Filigrane Balltechnik war damit kaum möglich, und so prägten hoher Körpereinsatz und lange Bälle das Bild auf den Plätzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem musste der Ball nach der Partie sehr sorgfältig gepflegt werden: Einfetten und Luftablassen waren unabdingbar, damit er spielbar blieb.</p>
<p style="text-align: justify;">Schwer zu treten, hart und aus Leder blieben die Bälle im Prinzip bis 1986. Die Kugel, mit der dann Argentinien Weltmeister wurde, kam fast einer Revolution gleich: Leder hatte ausgedient, der erste vollsynthetische Ball war ein großer Schritt vorwärts. Noch runder wurde der Ball zur WM 2006. In Deutschland rollte „Teamgeist“, der erste Ball mit praktisch nahtloser Oberfläche. Er wurde aus 14 miteinander verklebten Kunststoffpanels gefertigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Technologie Ball</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Schon bei der letzten WM 2006 konnte man in diversen Medien den Aufbau der heutigen High-Tech-Bälle verfolgen, den vorläufig letzten Schritt in der Evolution der WM-Bälle markiert „Jabulani.“ Der offizielle Spielball für Südafrika erreicht dank nur acht neuartiger, thermisch verschweißter Panels eine bisher ungekannte Rundheit. Ein neu entwickeltes Profil soll zusätzlich für ein außergewöhnlich stabiles Flugverhalten und eine perfekte Griffigkeit bei allen klimatischen Bedingungen sorgen.</p>
<p><strong> </strong>Elf verschiedene Farben kommen beim elften adidas  WM-Ball zum Einsatz. Diese elf Farben stehen stellvertretend für die elf  Spieler jeder Mannschaft, die elf offiziellen Sprachen Südafrikas und  die elf südafrikanischen Stämme, welche das Land zu einem der ethnisch  vielfältigsten Länder des afrikanischen Kontinents macht. Das  farbenfrohe Design führt die zahlreichen Facetten des Landes zu einer  harmonischen Einheit („Diversity in Unity“) zusammen.Vier  triangelförmige Designelemente auf weißem Hintergrund geben dem Ball ein  einzigartiges Erscheinungsbild mit afrikanischem Spirit. In Anlehnung  an die Außenhaut des Soccer City Stadions in Johannesburg kommt in  einzelnen Designelementen ebenfalls die große Farbpracht Südafrikas zum  Ausdruck.</p>
<p>Zahlreiche Fußballprofis waren an den Tests zur Ballentwicklung  beteiligt. Die adidas Partner AC Milan, der FC Bayern München, die  Orlando Pirates and Ajax Cape Town haben den adidas JABULANI schon im  Jahr 2008 getestet und zur Verbesserung der Oberflächenstruktur und der  Materialzusammensetzung beigetragen. Diese Einbeziehung der adidas  Spieler wird auch in Zukunft dazu beitragen, die besten Fußballprodukte  auf den Markt zu bringen. Bereits heute arbeitet das adidas innovation  team (ait.) an einem außergewöhnlichen Ball für die FIFA  Fussball-Weltmeisterschaft 2014™ in Brasilien.</p>
<p><strong></p>
<p> Der Film zeigt interessante Details der aufwendigen Produktion des neuen WM-Balls.</p>
<p><object width="600" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_fkOrFx9SZY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_fkOrFx9SZY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="345"></embed></object></p>
<p>
</strong></p>
<p><strong>Das Material</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit 1986, seit bei Fußballweltmeisterschaften  nicht mehr mit Leder gespielt wird, baute Adidas die Bälle für alle  Welt- und Europameisterschaften aus Bayer-Kunststoffen. In Südafrika ist  das nun anders. Durch eine technische Entscheidung bei Adidas und einer neu entwickelten Technologie für die Ballfertigung durch eines Konkurrenten  ging dieses Jahr den ballsportbegeisterte  Konzern die Chance verloren,  aller Welt die Leistungen seiner Ingenieure klarzumachen.</p>
<div style="text-align: justify;">Die Hülle des Balls &#8220;Teamgeist&#8221; 2006 etwa bestand  aus vier verschiedenen Lagen des Bayer-Polyurethans Impranil, insgesamt  nur gut einen Millimeter dick. Beim &#8220;Europass&#8221; der EM 2008 war es noch  eine Lage Impranil mehr. Trotzdem erklärt ein eigener Bayer Projektleiter für die  Ballentwicklung ,  Thomas Michaelis,  dieses  Jahr wieder die Vorzüge des neuen Balles.</div>
<div style="text-align: justify;">Adidas jedoch verriet bisher keinen Materialhersteller, nur dass der Ball aus einer Vielzahl von Materialien von  unterschiedlichen Lieferanten bestehe und das Essenzielle Details des aktuellen WM-Balles nich immer von Bayer kommen. Aber die  Leverkusener definieren ihren Beitrag selbst bescheiden: Ein wenig  Klebstoffchemie ist noch drin, aber das sieht der Konzern &#8220;als nicht der  Rede wert&#8221;.</div>
<p style="text-align: justify;">Doch am 11. Juni ab 16 Uhr wird Kunststoff nicht nur den Ball ins Rollen bringen. Auch bei den WM-Stadien – vom Wasser- und Abwassersystem im Untergrund bis hinauf zum Dach – , bei den Fußballschuhen und den Trikots, Schienbeinschützern, Tornetzen, ja selbst bei den roten und gelben Karten vertraut man auf die polymeren Alleskönner. Apropos Trikots: Viele der besten Fußballer der Welt werden diesen Sommer in Südafrika mit ihrer Spielkleidung auch für Kunststoffrecycling schaulaufen: Teams wie Brasilien, Portugal und die Niederlande kicken in Trikots, die aus jeweils bis zu acht recycelten Plastikflaschen hergestellt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bleibt also nur noch, der eigenen Mannschaft die Daumen zu drücken. Und in zehn Wochen rollt dann endlich der Ball.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Name: </strong>JABULANI entstammt der Bantusprache isiZulu, eine der  elf offiziellen Sprachen der Republik Südafrika, die von fast 25 % der  Bevölkerung gesprochen wird. „JABULANI“ bedeutet wörtlich übersetzt  „feiern“ oder „zelebrieren“.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Eierverpackung aus Kunststoff</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 21:37:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Pünktlich wie jedes Jahr zu dieser Zeit, strahlen uns in den Supermärkten die bunten Ostereier an. - Halt?! Irgendwas stimmt nicht. Ostereier die einen anlächeln? Genau. Denn bisher kennen wir Eier in Pappkartonagen verpackt, doch seit einiger Zeit finden die Eierkunststoffverpackungen vermehrt den Weg in die Supermärkte.
Vor einiger Zeit stellte AWM Mold Tech auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><img class="size-full wp-image-2099 alignright" title="spritzgießen eierverpackung" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/spritzgießen-eierverpackung.jpg" alt="spritzgießen eierverpackung" width="300" height="228" /></div>
<div style="text-align: justify;"><span id="dpfsent_0" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Pünktlich wie jedes Jahr zu dieser Zeit, strahlen uns in den Supermärkten die bunten <span id="dpfgram0_411de_0_0" onclick="spellCheckers0.showGramMenu(this.id);">Ostereier</span> an. </span><span id="dpfsent_1" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">- </span><span id="dpfsent_2" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Halt?! </span><span id="dpfsent_3" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Irgendwas stimmt nicht. </span><span id="dpfsent_4" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Ostereier die einen anlächeln? </span><span id="dpfsent_5" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Genau. </span><span id="dpfsent_6" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Denn bisher kennen wir Eier in Pappkartonagen verpackt, doch seit einiger Zeit finden die Eierkunststoffverpackungen vermehrt den Weg in die Supermärkte.</p>
<p></span><span id="dpfsent_7" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Vor einiger Zeit stellte <span id="dpforth0_sdt_7_0" onclick="spellCheckers0.showOrthMenu(this.id);">AWM</span> Mold <span id="dpforth0_unknown_7_1" lang="Teich;Tuch;Teck;Lech;Pech;Sech" onclick="spellCheckers0.showOrthMenu(this.id);">Tech</span> auf den <span id="dpforth0_unknown_7_2" onclick="spellCheckers0.showOrthMenu(this.id);">Ferromatik</span> <span id="dpforth0_unknown_7_3" onclick="spellCheckers0.showOrthMenu(this.id);">Milacron</span> Verpackungstagen nach Herstellerangaben weltweit das erste Spritzgusswerkzeug zur Herstellung der Eierboxen vor.</span><span id="dpfsent_8" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);"> Die Herausforderung bestand darin den Pfennig-Wegwerfartikel so kostengünstig herzustellen und zu optimieren, dass selbst Störungen, wie das hängen bleiben in der Düsenseite verhindert werden mussten.</p>
<p></span><span id="dpfsent_9" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Eine Reihe komplexer Werkzeug-Detaillösungen mussten entwickelt und umgesetzt werden, damit die Eierbox marktreif realisierbar war. </span><span id="dpfsent_10" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Am Anfang der Testphase erzielte man eine Zykluszeit von 5,2 s. </span><span id="dpfsent_11" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Damit gaben sich die Entwickler nicht zufrieden. </span><span id="dpfsent_12" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Ein entscheidendes Potenzial zur Reduzierung der Zykluszeit liegt in der drastischen Verkürzung der Kühlzeit des dünnwandigen Verpackungsteils (Wanddicke 0,35mm). </span><span id="dpfsent_13" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Um diese zu erreichen, wurde eine konturnahe, firmeneigene Spezialkühlung eingesetzt, mit der die unglaublich kurze Zykluszeit von nur 1,9 s erreicht werden konnte. </span><span id="dpfsent_14" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Die konturnahe Spezialkühlung wurde mit konventionellen Mitteln designt<span id="dpfgram0_613de_14_0" onclick="spellCheckers0.showGramMenu(this.id);">.</span> </span><span id="dpfsent_15" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Die Einspritzzeit beträgt 0,1 Sekunden bei 45 cm/s Einspritzgeschwindigkeit. </span><span id="dpfsent_16" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Zum Einspritzen des PP-Materials wurde eine Mehrfachanspritzung mit einem speziellen Heißkanal-Nadelverschluss gewählt. </span><span id="dpfsent_17" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Aufgeklappt hat <span id="dpfgram0_411de_17_0" onclick="spellCheckers0.showGramMenu(this.id);">die 6-fach Eierbox</span> die Dimensionen 200 × 150 Millimeter bei 24 Gramm Gewicht.</p>
<p></span><span id="dpfsent_23" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);"><img class="alignleft size-full wp-image-2100" title="spritzgegossene eierverpackungen" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/spritzgegossene-eierverpackungen.jpg" alt="spritzgegossene eierverpackungen" width="159" height="127" /></span><span id="dpfsent_18" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Wie so häufig bei <span id="dpfgram0_4211de_18_0" onclick="spellCheckers0.showGramMenu(this.id);">dünnwandigen Spritzlingen</span> bestand auch am Anfang das Problem, dass der Artikel nicht in der Düsenseite hängen bleibt<span id="dpfgram0_613de_18_1" onclick="spellCheckers0.showGramMenu(this.id);">.</span> </span><span id="dpfsent_19" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Die Schwierigkeit wurde durch spezielle Formgeometrien der Kern- und Düsenseiten abgestellt.</p>
<p></span><span id="dpfsent_20" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Natürlich hat die spritzgegossene Eierverpackung einige Vorteile gegenüber konventionellen Kartonnageverpackungen. </span><span id="dpfsent_21" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Vor allem sind die Eier besser geschützt, da federnd gelagert. </span><span id="dpfsent_22" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Darüber hinaus sind die Boxen direkt auf Paletten stapelbar, was die Logistikkosten reduziert. </span><span id="dpfsent_23" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">Und nicht zuletzt kann man die Eier sogar zum Kochen in der Box belassen.</span></div>
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		<title>Spritzgusswerkzeuge sind keine Maschinen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 20:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Quelle: Lachenmaier Werkzeugbau


Am 29. Dezember 2009 ist die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Kraft getreten.

Einige Kunden der Kunststoffverarbeiter und der Werkzeugbauunternehmen forderten teilweise eine Kennzeichnung der für Sie gebauten Spritzgießwerkzeuge mit der CE-Kennzeichnung. Diese Forderungen beruhen in der Regel nicht auf einer gesetzlichen Forderung oder dem gestiegenen Schutzbedürfnis des Bedienungspersonals, sondern auf ökonomischen Gründen.

Spritzgießwerkzeuge erfüllen nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2090" title="lachenmaier werkzeugbau spritzgusswerkzeug" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/lachenmaier-werkzeugbau-spritzgusswerkzeug.jpg" alt="lachenmaier werkzeugbau spritzgusswerkzeug" width="550" height="419" /></p>
<h5 style="text-align: center;">Quelle: Lachenmaier Werkzeugbau</h5>
<p>
</p>
<p>Am 29. Dezember 2009 ist die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Kraft getreten.<br />
<span id="more-2089"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Einige Kunden der Kunststoffverarbeiter und der Werkzeugbauunternehmen forderten teilweise eine Kennzeichnung der für Sie gebauten Spritzgießwerkzeuge mit der CE-Kennzeichnung. Diese Forderungen beruhen in der Regel nicht auf einer gesetzlichen Forderung oder dem gestiegenen Schutzbedürfnis des Bedienungspersonals, sondern auf ökonomischen Gründen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Spritzgießwerkzeuge erfüllen nicht die Definitionen von Maschinen. Sie werden im Artikel 2 b unter „auswechselbare Ausrüstungen“ per Begriffsbestimmung als Werkzeuge aus dem Geltungsbereich der Richtlinie ausgeschlossen und können auch nicht als unvollständige Maschinen abgesehen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Werkzeug ist letztendlich ein Hilfsmittel zur Formgebung von Rohstoffen, bzw. um Gegenstände (Werkstücke oder Materialien im weitesten Sinne) in eine vorgegebene Gestalt zu bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Übertragung der Begrifflichkeiten aus den Rechtsgrundlagen in den Sprachgebrauch der Kunststoffindustrie kommt erschwerend hinzu, dass sich der Begriff „Werkzeuge“ für Spritzgießwerkzeuge, bislang auch oftmals -formen genannt, erst in der jüngsten Zeit durchgesetzt hat. So wurde der Begriff Werkzeug auch in dem Grundlagenwerk „Form, Werkzeug und Recht – Vertragsleitfaden für die Kunststoff verarbeitende Industrie“ des GKV Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. und der Broschüre „Formteilentwicklung und Werkzeugbau – Grundsätze zur Konzeption und Tolerierung“ von TecPart Verband Technische Kunstoff-Produkte e.V. eingeführt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fazit:</strong> Spritzgießwerkzeuge fallen nicht in den Geltungsbereich der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, somit darf der Hersteller weder eine CE-Kennzeichnung anbringen noch eine EG-Konformitätserklärung abgeben oder eine Einbauerklärung ausstellen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hybrid-Spritzgießen</title>
		<link>http://kunststoffreport.de/hasco-infoveranstaltung-hybrid-spritzgiessen-metalle-umspritzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 16:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tamer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 10.März 2010 lud HASCO Hasenclever Interessierte zu einer  Infoveranstaltung  in das Kunststoff Institut Lüdenscheid ein. Die Teilnehmer konnten sich einen kleinen Einblick über das aktuelle Produktspektrum des Normalienhersteller verschaffen und lernten gleichzeitig einiges über die Planung, Konstruktion und das Spritzgießen eines Hybrid-Artikels &#8220;Flaschenöffner&#8221; dazu.



Den Anfang machte Dipl. Ing. Volker Wittmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;"><strong>Am Mittwoch, den 10.März 2010 lud HASCO Hasenclever Interessierte zu einer  Infoveranstaltung  in das Kunststoff Institut Lüdenscheid ein. Die Teilnehmer konnten sich einen kleinen Einblick über das aktuelle Produktspektrum des Normalienhersteller verschaffen und lernten gleichzeitig einiges über die Planung, Konstruktion und das Spritzgießen eines Hybrid-Artikels &#8220;Flaschenöffner&#8221; dazu.</strong><br />
<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="500" height="400" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10135713&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10135713&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<br />
Den Anfang machte Dipl. Ing. Volker Wittmer der Firma HASCO mit den Vortrag über Vorteilhafte Anwendung moderner Heißkanaltechnik . Darin erklräte er  diverse Düsenvarianten sowie die Nadelverschlusstechnik für 1-fach Werkzeuge bis 3-K Spritzguss, darüber hinaus  wurden an weiteren Fallbeispiele die Kostenrechnung, Planung, Konstruktion und die Technische Unterstützung des Unternehmens HASCO simpel erläutert.<br />
<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-2016" title="hasco heißkanal 1" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/hasco-heißkanal-1.jpg" alt="hasco heißkanal 1" width="472" height="348" /></p>
<h5 style="text-align: center;">Bildrechte bei HASCO</h5>
<p></p>
<p style="text-align: justify;">Im zweiten Vortrag von Kunststoff-Institut Mitarbeiter Dipl. Ing. Stephan Hins lernten die Teilnehmer u.a.  die Grundlagen vom Umspritzen von Metallteilen in Zusammenhang mit dem von Hasco vertriebenen flexiblen Dichtelement A4200, zudem wurden die Vor- und Nachteile der entwickelten WKZ-Temperierverfahren INDUMOLD und BFMOLD erläutert.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier einige Interessanten Fakten des Vortrages:</p>
<p>
<img class="aligncenter size-full wp-image-2018" title="INDUMOLD indutkive Werkzeug Erwärmung KIMW Kunststoff Institut Lüdenscheid" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/INDUMOLD-indutkive-Werkzeug-Erwärmung-KIMW-Kunststoff-Institut-Lüdenscheid.jpg" alt="INDUMOLD indutkive Werkzeug Erwärmung KIMW Kunststoff Institut Lüdenscheid" width="499" height="374" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2019" title="INDUMOLD indutkive Werkzeug Erwärmung bindenähte KIMW Kunststoff Institut Lüdenscheid" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/INDUMOLD-indutkive-Werkzeug-Erwärmung-bindenähte-KIMW-Kunststoff-Institut-Lüdenscheid.jpg" alt="INDUMOLD indutkive Werkzeug Erwärmung bindenähte KIMW Kunststoff Institut Lüdenscheid" width="493" height="361" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2020" title="INDUMOLD indutkive Werkzeug Erwärmung vermeidung von bindenähte KIMW Kunststoff Institut Lüdenscheid" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/INDUMOLD-indutkive-Werkzeug-Erwärmung-vermeidung-von-bindenähte-KIMW-Kunststoff-Institut-Lüdenscheid.jpg" alt="INDUMOLD indutkive Werkzeug Erwärmung vermeidung von bindenähte KIMW Kunststoff Institut Lüdenscheid" width="498" height="372" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2024" title="bfmold kunststoff insitut werkzeugkühlung" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/bfmold-kunststoff-insitut-werkzeugkühlung.jpg" alt="bfmold kunststoff insitut werkzeugkühlung" width="483" height="359" /><br />
</p>
<p style="text-align: justify;">Den größten Teil des Vortrages umfasste zum einem das neue Produkt &#8220;A4200&#8243; bekannt als &#8220;Flexibles Dichtelement&#8221;, zwischen Werkzeug, Kavität und dem Einlegeteil, als auch die Problematik vom dem Umspritzen von Metallteilen in der Spritzgießtechnik.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem bei Einlegeteilen ist die Spaltbreite, man braucht einen kleinen Spielraum, für das Einlegen und Entformen, jedoch darf der Spalt  nicht zu groß gewählt werden, da sonst die Kunststoffschmelze problemlos dran vorbei gespritzt werden kann und Grat entsteht. Auch bei exakter Spritzgießwerkzeugmaße kommt es immer wieder zu Überspritzungen. Der Grund liegt u.a. in der Schnittfläche der Einlegeteile (Kanteneinzug, Glattschnittanteil, Stanzgrat). Auf den folgenden Bild sehen sie ein Querschnitt eines Standart Stanzartikels.</p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2025" title="Hybrid Spritzguss Metalle Umspritzen Schnittflächenasubildung von Stanzteilen Kunststoff Insitutu Lüdenscheid" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/Hybrid-Spritzguss-Metalle-Umspritzen-Schnittflächenasubildung-von-Stanzteilen-Kunststoff-Insitutu-Lüdenscheid.jpg" alt="Hybrid Spritzguss Metalle Umspritzen Schnittflächenasubildung von Stanzteilen Kunststoff Insitutu Lüdenscheid" width="482" height="167" /></p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die zulässige Spaltbreite zur Vermeidung von Gratbildung beim Umspritzen von Metallteilen beträgt bei</p>
<p style="text-align: justify;">- amorphe Thermoplaste:             0,025 &#8211; 0,030 mm</p>
<p style="text-align: justify;">- teilkristalline Thermoplaste:    0,015 &#8211; 0,020 mm</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Zudem haben viele Einlegeteile, wie z.B.: das Gaspedal eines Autos empfindliche Oberflächen (lackiert, galvanisiert, etc.), leider passiert es sehr oft, dass bei manuellen oder automatischen Einlegen Beschädigungen der Oberfläche verursacht werden. Diese Beschädigungen führen zu eine Bautteilausfall (Korrosion) bzw. bei nicht bemerken zu schweren Sicherheitsmängel (Unfallgefahr).</p>
<p style="text-align: justify;">Um an den genannten Schwachstellen Gegenwirken zu können, ließ sich HASCO das genannte flexible Dichtelement einfallen, dass die Einlegetoleranzen ausgleicht, ob bei Thermoplaste, Duroplaste, Metall- und Glaseinlegegteile.</p>
<p>
<img class="aligncenter size-full wp-image-2027" title="a4200 haso dichtelement metallteile umspritzen hybrid spritzguss" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/a4200-haso-dichtelement-metallteile-umspritzen-hybrid-spritzguss.jpg" alt="a4200 haso dichtelement metallteile umspritzen hybrid spritzguss" width="483" height="224" /></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2028" title="A4200 MurSeal  HASCO Kunststoff Institut Lüdenscheid Metalle Umspritzen Hybrid Spritzguss" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/A4200-MurSeal-HASCO-Kunststoff-Institut-Lüdenscheid-Metalle-Umspritzen-Hybrid-Spritzguss.jpg" alt="A4200 MurSeal  HASCO Kunststoff Institut Lüdenscheid Metalle Umspritzen Hybrid Spritzguss" width="484" height="308" /><br />
</p>
<p style="text-align: justify;">Somit klingt die Idee des Dichtelement, das ebenfalls auf den Namen &#8220;MurSeal&#8221; hört in der Theorie nicht nur praktisch, sondern auch genial. Leider konnten einige Teilnehmer der Veranstaltung von schlechten Erfahrungen berichten. Bei einem Teilnehmer mussten das A4200 alle 1000 Schuss gewechselt werden. Leider ließ sich nicht klären ob es evtl. ein Anwendefrehler (ungenau gearbeitet WKZ-Maße, &#8230;) für die negativen Ergebnisse verantwortlich waren oder es wirklich am das Dichtelement lag. Das Kunststoff Institut konnte dennoch zeigen, dass das Dichtelement bei einiger ihrer Mitglieder erfolgreich Angewendet wird.</p>
<p>
<img class="aligncenter size-full wp-image-2029" title="HASCO Spritzgusswerkzeuge" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/HASCO-Spritzgusswerkzeuge.jpg" alt="HASCO Spritzgusswerkzeuge" width="456" height="347" /><br />
</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor es dann an die Spritzgussmaschine ging, erklärte mit Witz und Charm Detlev Kunze der Firma HASCO den Teilnehmer im dritten Vortrag an einige Fallbeispiele die Effiziente Herstellung von Formen und Werkzeugen durch den Einsatz Normalien und <span id="dpfsent_1" onclick="spellCheckers0.showSentLenMenu(this.id);">erläuterte</span> die unterschiede zwischen den verschiedenen Werkstoffen die HASCO in ihrem Normalienprogramm anbietet.</p>
<p style="text-align: justify;">Kurz angeschnitten wurde auch der Globale Wettkampf um die sogenannten <strong>Niedriglohn-Werkzeuge</strong> und deren Kostenrechnungen und bot einige Ansatzlösungen wie sich deutsche Werkzeugmacher bei den &#8220;Discount-Preisen&#8221;  durchsetzen können.</p>
<p></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2030" title="HASCO EFFIZIENZ" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/03/HASCO-EFFIZIENZ.jpg" alt="HASCO EFFIZIENZ" width="454" height="339" /></p>
<p>Die Teilnehmer äußerten sich im ganzen Positiv und freuen sich auf eine Fortsetzung, zudem konnten einige neue technische Umsetzungen und Verfahren für Neu-Projekte mit nach Hause nehmen.</p></div>
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		<title>Datumsstempel mit Einrastfunktion</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 22:10:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
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Wer kennt es nicht? Datumsuhren mit einer ungünstigen Einbauposition bzw. ohne Rastkugeln die sich während der Produktion selbstständig bei hohem Einspritzdruck verstellen. Oder Datumsuhren mit einer Rastfunktion, die allerdings oftmals eine demontage des Werkzeuges benötigen zur Datumseinstellung. 
Viele Normaline-Hersteller lösen das Problem mit Einsatz eines federnden Druckstücks oder eines O-Rings. Derartige Druckstücke sind jedoch anfälliger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1857" title="opitz normalien datumsuhr" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/02/opitz-normalien-datumsuhr.jpg" alt="opitz normalien datumsuhr" width="494" height="136" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wer kennt es nicht? Datumsuhren mit einer ungünstigen Einbauposition bzw. ohne Rastkugeln die sich während der Produktion selbstständig bei hohem Einspritzdruck verstellen. Oder Datumsuhren mit einer Rastfunktion, die allerdings oftmals eine demontage des Werkzeuges benötigen zur Datumseinstellung. </strong></p>
<p style="text-align: justify;">Viele Normaline-Hersteller lösen das Problem mit Einsatz eines federnden Druckstücks oder eines O-Rings. Derartige Druckstücke sind jedoch anfälliger für Verschmutzungen und hohe Temperaturen, zudem erhöhen sie das Drehmoment des Mitteleinsatzes oft nicht ausreichend. O-Ringe werden mit der Zeit spröde und sind gerade bei Hochtemperaturformen nicht für den Dauereinsatz geeignet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Normalienhersteller Opitz gibt an, nun eine Lösung gefunden zu haben durch einen neuen konstruktiven Ansatz.  Der neue Typ Dati 2900 komme ohne zusätzliche bewegliche Teile aus und ist mit einer mechanischen Verriegelung versehen, welche direkt in den Stelleinsatz und die Hülse des Stempels eingearbeitet ist. Das mache den Stempel auch weitgehend unanfällig gegen Verschmutzung. Der größte Vorteil sei jedoch, dass die Verriegelung mit Zunahme des Spritzdruckes fester wird, so das ein selbstständiges Verstellen dieses Datumstempels im Werkzeug nicht möglich sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein interessanter Vorteil ist – neben der Anwendungssicherheit – die Möglichkeit, den Stempel einfach nach Gefühl bzw. Gehör einzustellen. Jede Zahlenposition hat einen gut fühlbaren Einrastpunkt. Das Einrasten wird mit einem gut hörbaren Klicken bestätigt. Gerade bei großen Formen oder schlecht einsehbarem Datumstempel erleichtert das die Bedienung. Der Mitteleinsatz des Stempels ist wie gewohnt von vorne, ohne eine Demontage des Stempels, auswechselbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Angaben von Opitz haben zahlreiche Tests in „Problemwerkzeugen“ von Kunden überzeugende Ergebnisse erbracht, dass diese Stempelbauart in das normale Katalogprogramm im Herbst 2009 aufgenommen worden sei. Verfügbar sind die neuen Datumsstempel derzeitig  in den Durchmessern zwischen 4 und 16 Millimeter.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="padding-left: 30px;"><em>Kunststoffreport: Praxistest von unserer Seite folgt in naher Zukunft.</em></p>
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		<title>Test Artikel</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 19:59:47 +0000</pubDate>
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