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	<title>Kunststoffreport &#187; Forschung + Entwicklung</title>
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	<description>Das Kunststoffportal im Web</description>
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		<title>Kunststoffe mit Kohlendioxid imprägnieren</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 11:52:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kohlendioxid gilt als Klimakiller Nummer 1. Doch das Gas hat auch positive Eigenschaften. Forscher imprägnieren jetzt sogar Kunststoffe mit komprimiertem CO2. CO2 ist mehr als nur ein Abfallprodukt. Es lässt sich vielseitig einsetzen. Die chemische Industrie verwendet das farblose Gas etwa zum Herstellen von Harnstoff, Methanol und Salicylsäure. Harnstoff dient als Düngemittel, Methanol als Kraftstoffzusatz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3302" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a rel="attachment wp-att-3302" href="http://kunststoffreport.de/kunststoffe-mit-kohlendioxid-impragnieren/kunststoffe-kohlendioxid-impragnieren-fraunhofer-kunststoff/"><img class="size-full wp-image-3302" title="Kunststoffe Kohlendioxid imprägnieren Fraunhofer kunststoff" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2011/04/Kunststoffe-Kohlendioxid-imprägnieren-Fraunhofer-kunststoff.jpg" alt="Dieser Propeller wurde bei 90 Grad Celsius und 200 bar in nur fünf Minuten gelb gefärbt. Das gelbe Farbpulver löste sich bei diesem Druck im CO2 auf und verblieb im Kunststoff. (Foto: Fraunhofer)" width="600" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Dieser Propeller wurde bei 90 Grad Celsius und 200 bar in nur fünf Minuten gelb gefärbt. Das gelbe Farbpulver löste sich bei diesem Druck im CO2 auf und verblieb im Kunststoff. (Foto: Fraunhofer)</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kohlendioxid gilt als Klimakiller Nummer 1. Doch das Gas hat auch  positive Eigenschaften. Forscher imprägnieren jetzt sogar Kunststoffe  mit komprimiertem CO2.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">CO2 ist mehr als nur ein Abfallprodukt. Es lässt sich vielseitig  einsetzen. Die chemische Industrie verwendet das farblose Gas etwa zum  Herstellen von Harnstoff, Methanol und Salicylsäure. Harnstoff dient als  Düngemittel, Methanol als Kraftstoffzusatz. Salicylsäure ist  Bestandteil des Medikaments Aspirin.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen neuen Ansatz verfolgen die Forscher des Fraunhofer-Instituts für  Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen: Sie  prüfen, ob sich Kohlendioxid zum Imprägnieren von Kunststoffen nutzen  lässt. Bei Temperaturen von 30,1 Grad Celsius und einem Druck von 73,8  bar geht CO2 in einen überkritischen Zustand über, in dem es ein  lösemittelähnliches Verhalten zeigt. Es eignet sich in diesem Zustand  als »Transportmittel«, um beispielsweise Farbe, Additive und  medizinische Wirkstoffe aufzulösen und in Polymere einzuschleusen.  
                <div class='quote-left'>
                        Konventionelle Verfahren, um Kunststoffe zu   funktionalisieren und zu imprägnieren, weisen zahlreiche Nachteile  auf.
                </div> <!-- end .et-quote-left -->»Wir  pumpen flüssiges Kohlendioxid in einen Hochdruckbehälter mit den zu  imprägnierenden Kunststoffteilen und erhöhen Temperatur und Druck so  lange, bis das Gas den überkritischen Zustand erreicht. Anschließend  steigern wir den Druck. Bei 170 bar löst sich pulverförmiger Farbstoff  vollständig im CO2 auf und diffundiert mit dem Gas im Kunststoff. Dieser  Vorgang dauert nur wenige Minuten. Beim Öffnen des Hochdruckbehälters  entweicht das Gas aus der Oberfläche, die Farbe bleibt im Polymer. Sie  lässt sich auch nachträglich nicht mehr abwischen«, erläutert Dipl.-Ing.  Manfred Renner.</p>
<p style="text-align: justify;">In Tests ist es den Forschern sogar gelungen, Polycarbonat mit  Nanopartikeln zu imprägnieren und antibakteriell auszustatten. Auf die  Oberfläche aufgebrachte E-Coli-Bakterien wurden bei den Versuchen im  institutseigenen Hochdrucklabor komplett abgetötet. Somit lassen sich  beispielsweise Türklinken hervorragend mit Nanopartikeln imprägnieren.  Auch Tests mit dem entzündungshemmenden Arzneistoff Flurbiprofen und mit  Siliziumdioxid waren erfolgreich. »Unser Verfahren eignet sich zum  Imprägnieren von teilkristallinen und amorphen Polymeren. Dazu zählen  etwa Nylon, TPE, TPU, PP und Polycarbonat. Auf kristalline Polymere  lässt es sich nicht anwenden«, schränkt Renner ein.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p><strong>Lifestyle-Produkte aus Kunststoff lassen sich noch hochwertiger konzipieren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Verfahren  birgt großes Potential, denn Kohlendioxid ist nicht brennbar, nicht  toxisch und kostengünstig. Es zeigt zwar ein lösemittelähnliches  Verhalten, hat aber nicht die Nebenwirkungen der gesundheits- und  umweltschädigenden Lösemittel, die beispielsweise beim Lackieren  verwendet werden. Auch sind lackierte Oberflächen schnell beschädigt und  nicht kratzbeständig. Konventionelle Verfahren, um Kunststoffe zu  funktionalisieren und zu imprägnieren, weisen zahlreiche Nachteile auf.  So können beim Spritzguss keine hitzeempfindlichen Substanzen wie  Brandschutzmittel und UV-Stabilisatoren ins Material eingebracht werden.  Viele Farben ändern sich, aus Purpurrot wird Schwarz. »Mit unserer  Methode lassen sich hochwertige Kunststoffbauteile und  Lifestyle-Produkte wie Handyschalen kundenspezifisch ändern. Der Clou:  Farbe, Additive und Wirkstoffe werden ohne den Einsatz von aggressiven  Lösemitteln umweltschonend weit unterhalb der Schmelztemperatur in  oberflächennahe Schichten eingebracht«, sagt Renner. Das Verfahren biete  sich etwa zum Färben von Kontaktlinsen an: Man könne die Sehhilfen auch  mit pharmazeutischen Wirkstoffen an reichern, die über den Tag verteilt  kontinuierlich ans Auge abgegeben würden. Dies könne eine Alternative  zur kurzfristigen Stoßtherapie mit Augentropfen sein, wie sie beim  Grünen Star angewendet wird. Das Anwendungsspektrum der neuen  Imprägnier-Methode ist sehr vielfältig.</p>
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		<title>Elektrisch Leitfähige Kunststoffe für den Sportbereich [+Video]</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 13:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor allem Sportler werden sich freuen: Auf der weltgrößten Messe für Kunststoff und Kautschuk, der K 2010 Düsseldorf, hat eine Sportbrille Weltpremiere, die nicht mehr beschlägt. Das IKV, Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen, stellt die Innovation vor. Die Sichtscheibe der Brille wird durch eine metallische Leiterbahn mittels kleiner Batterie beheizt und dadurch frei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">
<p style="text-align: justify"><strong> </strong></p>
<div id="attachment_2634" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong> </strong><strong><img class="size-full wp-image-2634" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2010/10/Sportbrille-Hybrid-Production-Kunstsoff-Metall-IKV-Aachen-K2010.jpg" alt="Die Hybrid-Sportbrille entwickelt von der IKV Aachen" width="300" height="200" /></strong><p class="wp-caption-text">Die Hybrid-Sportbrille entwickelt von der IKV Aachen</p></div>
<p style="text-align: justify"><strong>Vor allem Sportler werden sich freuen: Auf der weltgrößten Messe für  Kunststoff und Kautschuk, der K 2010 Düsseldorf, hat eine Sportbrille  Weltpremiere, die nicht mehr beschlägt. Das IKV, Institut für  Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen, stellt die Innovation vor.  Die Sichtscheibe der Brille wird durch eine metallische Leiterbahn  mittels kleiner Batterie beheizt und dadurch frei vom Beschlag gehalten.  Bisher ließen sich Kunststoff und Metall nicht zu elektrisch  leitfähigen Bauteilen verarbeiten; das ist dem IKV jetzt in Kooperation  mit zehn Firmen gelungen. </strong></p>
<p style="text-align: justify">Zur Herstellung der Sportbrille hat das IKV eine Spritzgießmaschine  K-Tec 200 S/2F der Ferromatik Milacron GmbH, Malterdingen, um ein  spezielles Aggregat zur Verarbeitung der niedrig schmelzenden  Metalllegierung erweitert. Die dafür verwendete Einspritzeinheit stammt  aus dem Bereich der Kunststoffverarbeitung (Babyplast  Zusatz-Spritzaggregat, Christmann Kunststofftechnik GmbH, Kierspe). Sie  wurde grundlegend modifiziert und für die Verarbeitung der niedrig  viskosen Metalllegierungen optimiert.</p>
<p style="text-align: justify">Basierend auf Technologien für das Mehrkomponenten-Spritzgießen hat  das IKV gemeinsam mit der Gebr. Krallmann GmbH, Hiddenhausen, sowie der  HASCO Hasenclever GmbH + Co KG, Lüdenscheid, ein  Drei-Stationen-Indexplattenwerkzeug entwickelt. Mithilfe des Werkzeugs  wird die Brille in einer kompakten Fertigungszelle mit nur einem  Werkzeug und einer Maschine hergestellt.</p>
<p style="text-align: justify">Die Kavitätseinsätze in den einzelnen Stationen des  Indexplattenwerkzeugs werden über separate Kreisläufe mit Wasser  temperiert. Um die Verarbeitung der extrem schnell erstarrenden niedrig  schmelzenden Metalllegierung im Bereich der Leiterbahn zu ermöglichen,  ist das Werkzeug in der zweiten Station mit einer innovativen,  hochdynamischen variothermen Temperierung der GWK mbh, Kierspe,  ausgestattet.</p>
<p style="text-align: justify">Für die Brille verwendet das IKV-Team die Polyamide CX 7323  (Sichtscheibe) und CX 9704 (Rahmen) der Evonik Industries AG, Essen. Die  eingesetzte Metalllegierung, deren Schmelzpunkt unterhalb von 200 °C  liegt, zeichnet sich durch hohe elektrische Leitfähigkeiten im Bereich  von 8 x 106 S/m aus. Damit eignet sie sich gut zur Herstellung von  Leiterbahnen mit hoher Stromtragfähigkeit.</p>
<p style="text-align: justify">Das Trocknungs- und Förderungssystem KKT 55 der Koch GmbH, Pforzheim,  führt die Materialien der Fertigungszelle zu. Die eingesetzte  Sensortechnik der Kistler Instrumente AG, Winterthur/Schweiz, ermöglicht  die Online-Überwachung der Drücke und Temperaturen im Werkzeug und im  Zusatzaggregat. Der automatisierte Prozessablauf wird durch einen  Sechs-Achs-Roboter vom Typ KR5 arc der KUKA Roboter GmbH, Augsburg,  unterstützt. Dessen Kombination mit einem speziellen Greifer der ASS  Maschinenbau GmbH, Overath, gewährleistet die sichere Eingabe der  kontaktierbaren Einlegeteile sowie die Entnahme der fertigen Brille.</p>
<p style="text-align: justify">Das Verfahren wird im Rahmen des Exzellenzclusters „Integrative  Produktionstechnik für Hochlohnländer“ an der RWTH Aachen entwickelt.</p>
<p style="text-align: justify">Der K2010 eigen Video Chanel berichtete ebenfalls mit einen Screencast Live von der K2010. Hier der Link:</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=a5tTgjmSzlo"><span style="cursor: pointer;margin-right: 7px;text-decoration: none">K 2010 YouTube Video Chanel: Gute Sicht durch  heißen Kunststoff </span></a></strong></p>
<p style="text-align: justify">IKV-Messestand auf der K2010 in Halle 14/C16.</p>
<p style="text-align: justify">
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		<title>Test Artikel</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 19:59:47 +0000</pubDate>
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