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	<title>Kunststoffreport &#187; Wirtschaft + Branche</title>
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	<description>Das Kunststoffportal im Web</description>
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		<title>BOY kommt bei Märklin erneut zum Zuge</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 21:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im letzten Jahr versetzte Weihnachten Groß und Klein in Spannung. Wurden dann die Weihnachtspäckchen geöffnet, waren die Beschenkten besonders erfreut, wenn es sich um eine Modelleisenbahn aus dem Hause Märklin handelte. Trotz moderner elektronischer Spielzeuge haben die Produkte des traditionsreichen Unternehmens Märklin aus Göppingen nach wie vor ihren hohen Stellenwert. Dabei waren die letzten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3573" title="Produktion Märklin Kunststoff Eisenbahn Spritgiessen Boy" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/Produktion-Märklin-Kunststoff-Eisenbahn-Spritgiessen-Boy.jpg" alt="Märklin Produktion Eisenbahn Kunststoff" width="620" height="407" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch im letzten Jahr versetzte Weihnachten Groß und Klein in Spannung. Wurden dann die Weihnachtspäckchen geöffnet, waren die Beschenkten besonders erfreut, wenn es sich um eine Modelleisenbahn aus dem Hause Märklin handelte. Trotz moderner elektronischer Spielzeuge haben die Produkte des traditionsreichen Unternehmens Märklin aus Göppingen nach wie vor ihren hohen Stellenwert.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Dabei waren die letzten Jahre des Unternehmens sehr ereignisreich, aber Märklin kam wieder auf die Spur. „Bemerkenswert ist, das wir eine Sanierung ohne frisches Kapital durch einen Investor bewerkstelligen konnten“ verrät Stefan Löbich, Geschäftsführer bei Märklin. „Produktions- und maschinentechnisch steht uns BOY zur Seite. Im Jahre 2010 lieferte BOY uns zwei Spritzgießautomaten mit 350 kN Schließkraft und zwei BOY 22 A (220 kN Schließkraft). Gerade in den für uns sehr schwierigen Monaten des Neuanfangs war BOY für uns in technischen und kaufmännischen Dingen ein zuverlässiger und kompetenter Partner. Im Dezember 2011 erteilten wir BOY einen Folgeauftrag über zwei weitere BOY 35 E.“</p>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere die Energieeffizienz der E-Baureihe überzeugte Märklin davon, mit BOY-Spritzgießautomaten die Weichen für die Zukunft richtig gestellt zu haben. „Die BOY 35 E mit Servo-Antrieb passt wie angegossen in unsere Fertigung“ so Wolfrad Bächle, ebenfalls Geschäftsführer und verantwortlich für die Produktion bei Märklin. Er fährt fort: “Für unseren immens großen Bestand an Kunststoffbauteilen für Eisenbahnen, Waggons, Schienenmaterial, etc. verfügen wir über eine große Anzahl an Werkzeugen. Diese können wir problemlos auf der BOY 35 E einsetzen, da die vierholmige BOY über äußerst großzügige Abstände zwischen Holmen und Platten verfügt. Dabei ist sie kompakt wie keine andere Maschine aus diesem Schließkraftbereich und benötigt nur knapp 2 m² Aufstellfläche. Die Präzision der gefertigten Teilen und der Maschine sowie deren Dynamik vervollständigen den hervorragenden Gesamteindruck der BOY 35 E, die bei uns im Drei-Schicht-Betrieb unter Volldampf läuft. Nicht zuletzt durch den äußerst niedrigen Energiebedarf der BOY 35 E konnten wir unsere Fertigungskosten deutlich senken.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wie gut die beiden Unternehmen mittlerweile verbunden sind, verdeutlicht auch die Präsentation der ultrakompakten BOY XS (Schließkraft 100 kN) auf den Märklin-Hausmessen. Auch auf der Internationalen Modellbahnausstellung (IMA 2011) fertigte der kleinste der BOY-Spritzgießautomaten Bauteile für die begeisterten Fans der Schienenfahrzeuge im Miniaturformat.</p>
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		<title>Schneider Form in Hochform &#8211; 50 Jahre Formenbau</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 14:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[50 Jahre jung und in Hochform präsentierte sich Werkzeugbauer Schneider Form zum  Jubiläum. Rund 300 Partner und Kunden aus dem In- und Ausland begrüßte Dr. Louis Schneider bei der Schneider Form GmbH in Dettingen/Teck (D). Die Gäste erlebten Meilensteine, Technik zum Anfassen und einen kurzweiligen Gala-Abend über Pioniergeist und Vision(en) aus dem Schwabenland. Auf 50 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/BU-5-Schneider-Form-2031.jpg"><img class="wp-image-3547 aligncenter" title="BU 5 - Schneider Form 2031" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/BU-5-Schneider-Form-2031.jpg" alt="" width="625" height="334" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>50 Jahre jung und in Hochform präsentierte sich Werkzeugbauer Schneider Form zum  Jubiläum. Rund 300 Partner und Kunden aus dem In- und Ausland begrüßte Dr. Louis Schneider bei der Schneider Form GmbH in Dettingen/Teck (D). Die Gäste erlebten Meilensteine, Technik zum Anfassen und einen kurzweiligen Gala-Abend über Pioniergeist und Vision(en) aus dem Schwabenland.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf 50 Jahre Entwicklung blickte Dr. Louis Schneider zur Begrüßung zurück. Er dankte den Mitarbeitern für ihr Engagement und den Willen zur Innovation: „Von unserer aktuellen Mannschaft kann ich sagen, dass es das beste Team ist, welches wir je hatten.“. In einer Bühnenshow wagte er einen Blick in die Zukunft und präsentierte ein Werkzeugprojekt im Jahre 2031 – als „Rundum-Sorglos-Paket aus der Schneider Datenwolke“.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zukunft gestalten</strong><br />
Gastredner Eberhard Weiblen, von Porsche Consulting, lobte die Langwelligkeit des Unternehmens. Flexibilität, Augenmaß und Qualitätsorientierung eines Mittelständlers prägen den Willen zum Erfolg nach dem Motto: „Klarer Kurs – auch bei Wind und Sturm.“  Der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, nahm sich die Zukunft der Automobilindustrie vor: Qualitätsverpflichtung, Mobilität, Energiekonzepte und Ressourcenschonung, so Prof. Bullinger, entscheiden über die Produkte der Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Stoßfänger-Pionier</strong><br />
Das  jüngst von Schneider Form patentierte Optisize®-Prinzip für Stoßfängerformen war eines der Meilensteine, die den Besuchern gezeigt wurden. Optisize® ermöglicht es den Kunden, kompakte, stückkostenoptimierte Formen mit (deutlich weniger Optimierungsschleifen) nur zwei Bemusterungen zum SOP zu bringen. Auch die hauseigene Produktentwicklung stellte Ihre Kompetenz bei Front- und Rearends zur Schau. Sie wurde mittlerweile auch auf den Nutzfahrzeugsektor mit seinen hohen Steifigkeitsanforderungen ausgedehnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Know-how-Partnerschaften durch Schulung<br />
Wie Dr. Louis Scheider am Rande der Veranstaltung betonte, baut er auf die vertikale Erweiterung seiner Wertschöpfungskette, auf eine gute Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und auf ein besseres Kundenverständnis für die Prozesse des Formenbaus. Dazu werden in kundenspezifischen Schulungen Know-how-Partnerschaften gegründet. „ Manchmal reicht es einfach nicht aus alles nur ein bisschen besser oder schneller zu machen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Investitionsvolumen deutlich ausgebaut</strong><br />
Drei neue HSC-Bearbeitungszentren waren Anlaufpunkte des Abends. Nach Aussage des Unternehmens wird mit den derzeit modernsten Methoden der Frästechnik eine um 35 % schnellere technische Bearbeitungszeit möglich. Das Investitionsvolumen der Schneider Form betrug 2011 rund 3,5 Mio. EUR in Dettingen und 1 Mio. EUR in Portugal.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Carbonfasertechnik kommt gut an</strong><br />
Aus dem Stand heraus, hatte sich Schneider Form gut auf das neue Thema Carbonfasertechnik (CFK) eingestellt. In der RTM- und Pre-Form-Technik für Carbonfaserteile konnte Schneider Form 2011 sehr erfolgreich Fuß fassen. Ein spezielles Team bearbeitet diesen neuen und hoch dynamischen Geschäftsbereich so erfolgreich, dass mittlerweile selbsttragende Strukturbauteile und ganze Monocoques aus Schneider Formen entstehen. Der moderne Leichtbau öffnet auch für Magnesium- und Aluminiumlegierungen im Druckguss neue Horizonte, war aus dem Kundenkreis zu hören.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausblick</strong><br />
Aus dem 1961 auf e<a href="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/BU-1-Schneider-Form-50.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3546" title="BU 1 - Schneider Form 50" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2012/01/BU-1-Schneider-Form-50.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a>iner 20.000qm-Obstwiese gegründeten Unternehmen seines Vaters Dr. Peter Schneider, sei ein international operierender Werkzeug- und Formenbau entstanden, der globale Lösungen anbieten kann, betonte Dr. Louis Schneider. „Das war nur möglich, weil unsere Kunden an uns geglaubt haben und das nötige Vertrauen hatten.“, so Dr. Louis Schneider. Derzeit erlebe das Unternehmen eine sehr positiv dynamische Entwicklung an allen Standorten, mit Schwerpunkten in Mitteleuropa und China. Für 2011 rechnet Schneider Form bei knapp 300 Mitarbeitern  mit einer Gesamtleistung von rund 42 Mio. Euro. Das wäre, passend zum Jubiläum und als Lohn der Mühe, das beste Ergebnis (der höchste Output) des Unternehmens seit Bestehen.</p>
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		<title>Über 400 Teilnehmer kamen zum größten Branchenevent Europas</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:19:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das gesamte Jahr über konnte der Verband European Bioplastics ein stark gestiegenes Interesse an der Biokunststoffbranche feststellen. Mit einem neuen Besucherrekord bestätigt gegen Ende des Jahres nun die 6. European Bioplastics Konferenz diesen Trend: mehr als 400 Besucher kamen am 22. und 23. November in Berlin zusammen, um den 29 spannenden Vorträgen von renommierten Branchenexperten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://kunststoffreport.de/6-european-bioplastics-konferenz-uber-400-teilnehmer-kamen-zum-grosten-branchenevent-europas/6-eubpc_key-note-maurits-van-tol_dsm/" rel="attachment wp-att-3529"><img class="aligncenter size-full wp-image-3529" title="6-EuBPC_key-note-Maurits-van-Tol_DSM" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2011/12/6-EuBPC_key-note-Maurits-van-Tol_DSM.jpg" alt="" width="550" height="367" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das gesamte Jahr über konnte der Verband European Bioplastics ein stark gestiegenes Interesse an der Biokunststoffbranche feststellen. Mit einem neuen Besucherrekord bestätigt gegen Ende des Jahres nun die 6. European Bioplastics Konferenz diesen Trend: mehr als 400 Besucher kamen am 22. und 23. November in Berlin zusammen, um den 29 spannenden Vorträgen von renommierten Branchenexperten zu folgen. Darüber hinaus fanden die begleitende Ausstellung und Networking-Möglichlichkeiten großen Anklang.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit etwa 420 Besuchern von rund 250 Firmen aus der ganzen Welt stellte die European Bioplastics Konferenz zu ihrem sechsjährigen Bestehen einen neuen Rekord auf. Damit ist sie weiterhin die führende Veranstaltung der Branche in Europa und die Informationsplatform Nummer Eins der Biokunststoffbranche. Die Herkunft der Besucher setze sich dieses Jahr wie folgt zusammen: rund 80 Prozent der Teilnehmer kamen aus Europa, 10 Prozent reisten aus Asien an und ein Großteil der verbleibenden 10 Prozent stammte aus Nord- und Südamerika.</p>
<p style="text-align: justify;">In seiner Eröffnungsrede kommentierte Maurits van Tol, DSM Bio-based Products &amp; Services, das Potenzial von Biokunstsstoffen weltweit: „Biokunststoffe stehen an der Schwelle zur Massenproduktion. Großanlagen mit ihren optimierten Kostenstrukturen eröffnen neue Wege in den Markt. Der weltweite Marktdurchbruch von Biokunststoffen, auf den wir alle gewartet haben, ist nahe“. Werner Ressing vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Deutschland schloss sich dieser positiven Einschätzung an. Er sieht in Biokunststoffen eine wichtige Basis für volkswirtschaftliches Wachstum: „Biokunststoffe bieten zahlreiche Chancen zur Steigerung der Wertschöpfung in der deutschen und der europäischen Wirtschaft“, so Ressing.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nachfolgenden Vorträge machten das Potenzial von Biokunststoffen auf den unterschiedlichsten Ebenen greifbar. Die Sprecher stellten zahlreiche neue Entwicklungen vor – von Materialien über Zusatzstoffe bis hin zu Lösungen für Verwertung und Recycling. Der Themenblock Nachhaltigkeit gab zudem einen Überblick über Materialien und Zertifizierungsansätze sowie Einblicke in die Umweltkommunikation.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Höhepunkt der Konferenz war die Verleihung des „Annual Global Bioplastics Award“ durch das Bioplastics Magazine. Dieses Jahr wählte die Jury die Danone GmbH (Deutschland) zum Gewinner. Das Unternehmen Danone hat durch die Verwendung von verschiedenen Biokunststoffen für die Verpackungen seiner Produkte Activia und Actimel bedeutend dazu beigtragen, dass Biokunststoffe aus der Nische in den Markt für Massenprodukte getreten sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Andy Sweetman, Vorstandsvorsitzender von European Bioplastics, wagte eine Prognose für 2012: „Die Biokunststoffindustrie entwickelt sich schneller und schneller. Wir brauchen klare Rahmenbedingungen in Europa und eine starke Stimme, um diese zu fordern. 2012 wird die Verbandsarbeit zunehmend wichtiger werden – um unsere junge Wirtschaft gemeinsam voranzubringen. Führende, etablierte Formate wie die European Bioplastics Konferenz sind von zentraler Bedeutung für den Wissensaustausch.“</p>
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		<title>Allrounder seit 1966 zuverlässig im Einsatz</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 08:10:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Höhepunkt des Jubiläums „50 Jahre Allrounder“ hatte Arburg zur Fachmesse Fakuma 2011 den Jubiläumswettbewerb „Wirtschaftswunder“ ausgeschrieben. Gesucht wurde der älteste noch produzierende Allrounder in Erstbesitz. Zu gewinnen gab es eine Maschine der neuen elektrischen Baureihe Edrive. Der Preis ging an die Göppinger Firma Wilh. Wissner, die auf ihrer 1966 erworbenen Spritzgießmaschine seit 45 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3526" class="wp-caption aligncenter" style="width: 542px"><a href="http://kunststoffreport.de/allrounder-seit-1966-zuverlassig-im-einsatz/arburg-wirtschaftswunder-jubilaeumswettbewerb_2011-spritzgiesmaschine/" rel="attachment wp-att-3526"><img class="size-full wp-image-3526" title="Arburg Wirtschaftswunder Jubilaeumswettbewerb_2011 Spritzgießmaschine" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2011/12/Arburg-Wirtschaftswunder-Jubilaeumswettbewerb_2011-Spritzgie%C3%9Fmaschine.jpg" alt="Arburg-Gesellschafter Eugen Hehl (rechts) gratuliert Dr. Andreas Lederer, Geschäftsführer der Firma Wilh. Wissner in Göppingen: Das Unternehmen hatte sich mit einem Allrounder aus dem Jahr 1966 am Jubiläumswettbewerb „Wirtschaftswunder“ beteiligt und als Hauptpreis einen elektrischen Allrounder 370 E gewonnen." width="532" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Arburg-Gesellschafter Eugen Hehl (rechts) gratuliert Dr. Andreas Lederer, Geschäftsführer der Firma Wilh. Wissner in Göppingen: Das Unternehmen hatte sich mit einem Allrounder aus dem Jahr 1966 am Jubiläumswettbewerb „Wirtschaftswunder“ beteiligt und als Hauptpreis einen elektrischen Allrounder 370 E gewonnen.</p></div>
<p style="text-align: justify;"><strong>Als Höhepunkt des Jubiläums „50 Jahre Allrounder“ hatte Arburg zur Fachmesse Fakuma 2011 den Jubiläumswettbewerb „Wirtschaftswunder“ ausgeschrieben. Gesucht wurde der älteste noch produzierende Allrounder in Erstbesitz. Zu gewinnen gab es eine Maschine der neuen elektrischen Baureihe Edrive. Der Preis ging an die Göppinger Firma Wilh. Wissner, die auf ihrer 1966 erworbenen Spritzgießmaschine seit 45 Jahren Bandlaschen für Strumpfhalter fertigt. Im Rahmen einer Feierstunde in Loßburg überreichte Arburg-Gesellschafter Eugen Hehl am 8. Dezember 2011 im Beisein der geschäftsführenden Gesellschafter Juliane Hehl, Michael Hehl und Renate Keinath sowie der Geschäftsführer Helmut Heinson und Michael Grandt einen Allrounder 370 E.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">„Ich freue mich sehr, dass unsere Technik von damals noch heute funktioniert und zuverlässig im Einsatz ist“, sagte Gesellschafter Eugen Hehl bei der Übergabe der Jubiläumsmaschine: Mit unserem neuen elektrischen Allrounder E 370 werden Sie künftig noch mehr Einsatzmöglichkeiten haben.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Genau das haben wir auch vor. Die hochwertige Edrive-Maschine passt bestens in unser Konzept“, freut sich Wissner-Geschäftsführer Dr. Andreas Lederer und fügt mit einem Augenzwinkern an: „Da wir wissen, dass Arburg ausgereifte Technik und perfekten Service bietet, werden wir die Erfolgsgeschichte Allrounder fortsetzen und auch diese Maschine einige Jahrzehnte in Betrieb haben.“</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Allrounder seit 1966 pausenlos im Einsatz</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Begleitet wurde Dr. Andreas Lederer von Betriebsleiter Siegfried Eberle und dem Pensionär Bernhard Nägele, der die zum Wettbewerb nominierte Maschine, einen Allrounder 150, im Herbst 1966 für die Fertigung von Strumpfhaltern in Betrieb genommen hatte. Schon damals konzipierte Wissner eine Lösung, um den Stoff automatisch zuzuführen, bevor die Bandlasche durch Aufspritzen einer Kunststoffkomponente komplettiert wird. Bis heute, also seit 45 Jahren, fertigt der Allrounder 150 das gleiche Produkt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Langlebige Maschinentechnik aus Loßburg</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wie leistungsfähig und langlebig die ersten Allrounder generell waren, belegt auch die Tatsache, dass sich 160 Firmen – aus Deutschland, Europa und sogar Südafrika – am Jubiläumswettbewerb beteiligt hatten. Alle setzen ihre Allrounder bis heute in der Spritzteilproduktion ein. Die Erfolgsgeschichte der Allrounder-Spritzgießmaschinen durch fünf Jahrzehnte ist wahrhaftig ein Wirtschaftswunder – für die Kunden, für die Branche und natürlich auch für Arburg. 1961 revolutionierte die Erfindung des Allrounder-Prinzips die bisherige Vorstellung vom Spritzgießen. Erstmals war es möglich mit einer Maschine durch Schwenken der Schließeinheit und Umstecken der Spritzeinheit in unterschiedlichen Arbeitsstellungen zu produzieren. Neue, moderne Anwendungsverfahren wurden so erst möglich. Im Laufe der Jahre hat sich aus dem Allrounder-Prinzip die einzigartige Modularität der Allrounder-Spritzgießmaschinen entwickelt. War 1961 der Allrounder eine Maschine für alle Anwendungen, lässt sich heute dank einzigartiger Modularität für jede Anwendung die ideale Maschine individuell konfigurieren. So erfüllen die Allrounder heute punktgenau die Kundenwünsche und anwendungsspezifische Anforderungen. Seit der Markteinführung der ersten Allrounder zeichnen sich die Arburg-Maschinen durch ihre Präzision und Zuverlässigkeit aus. Alle Allrounder werden zentral am Produktionsstandort Loßburg mit dem Qualitätssiegel „made by Arburg – made in Germany“ gefertigt.</p>
<p style="text-align: justify;"> <strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gewinnermaschine fertigt Dessous-Accessoires</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Firma Wissner sind heute rund ein Dutzend Allrounder im Einsatz, darunter auch Modelle der ersten Generation. Daneben investiert das Unternehmen regelmäßig in neue Maschinen. Gefertigt werden Komponenten für Dessous und Orthopädie, die stützen, formen, halten, verstellen und verschließen. Neben Strumpfhaltern sind das z. B. Bikiniverschlüsse, BH-Bügel und Bandagenzubehör. Mit dem neuen Allrounder 370 E will das Unternehmen unter anderem neue Produkte für die Orthopädie und Medizintechnik entwickeln und fertigen.</p>
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		<title>8. Branchentag von kunststoffland NRW e.V.  im Chemiepark Marl</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:44:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am  Branchentag der Kunststoffindustrie, an dem gleichzeitig das 5jährige Bestehen des Vereins gefeiert wurde, standen die Themen Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel im Fokus. Neben Statements hochkarätiger Referenten aus Wirtschaft und Politik, sorgte der Beitrag von Prof. Dr. Michael Braungart über seine „cradle-to-cradle“- Philosophie für lebhafte Diskussionen. Branchentag zu Gast bei Evonik Industries in Marl Nach der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Am  Branchentag der Kunststoffindustrie, an dem gleichzeitig das 5jährige Bestehen des Vereins gefeiert wurde, standen die Themen Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel im Fokus. Neben Statements hochkarätiger Referenten aus Wirtschaft und Politik, sorgte der Beitrag von Prof. Dr. Michael Braungart über seine „cradle-to-cradle“- Philosophie für lebhafte Diskussionen.</strong></p>
<p><strong>Branchentag zu Gast bei Evonik Industries in Marl</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2011/12/kunststoffland-nrw-branchentag-chemiepark.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3519" title="kunststoffland nrw branchentag chemiepark" src="http://kunststoffreport.de/wp-content/uploads/2011/12/kunststoffland-nrw-branchentag-chemiepark.jpg" alt="" width="250" height="167" /></a>Nach der Eröffnung des 8. Branchentages durch Gregor Hetzke, Leiter des Geschäftsbereiches Performance Polymers von Evonik Industries, begrüßte Matthias Poschmann, Vorsitzender des Vereins kunststoffland NRW, ca. 140 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft. In seiner Rede verwies  Hetzke auf die Bedeutung des Standortes Marl für Evonik Industries. Seiner Ansicht nach müsse die Branche dafür sorgen, dass Kunststoffe in der Öffentlichkeit noch mehr als Problemlöser wahrgenommen werden, da es sich schließlich um einen der innovativsten Werkstoffe des 21. Jahrhunderts handele.</p>
<p style="text-align: justify;">Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, lobte ausdrücklich den Verein kunststoffland NRW; hier würden Kompetenzen gebündelt und interdisziplinäres Arbeiten – in der heutigen Zeit Voraussetzung für Innovationen – erleichtert.  Und gerade die enorme Innovationskraft zeichne die Kunststoffbranche aus. In diesem Zusammenhang wies sie darauf hin, dass 70% aller Produktinnovationen auf neuen Werkstoffen basierten.</p>
<p style="text-align: justify;"> Matthias Poschmann gab einen Rückblick auf die Gründung von kunststoffland NRW und betonte, dass keines der Mitgliedsunternehmen des Vereins in der vergangenen Wirtschaftskrise aufgeben musste. Für ihn ein Beweis, dass das Netzwerk funktioniere.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Zusammenhang mit der Vereinsgründung wurde Dr. Manfred Spindler, Gründungsmitglied und ehemaliger Vorsitzender des Vereins kunststoffland NRW, für seine Verdienste geehrt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>Kreislaufwirtschaft neu definiert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein  durchaus kontroverses Echo fand der Beitrag von Michael Braungart, Professor an den Universitäten Erasmus Rotterdam, Uni Twente und Leuphana Lüneburg. Er stellte das aktuelle Konzept der Nachhaltigkeit radikal in Frage. Zur Zeit sei erklärtes Ziel, weniger zu zerstören &#8211; damit könne man die Probleme aber nicht lösen. Sein zukunftsweisender Ansatz sehe dagegen vor, Produkte von Anfang an für den Kreislauf zu schaffen. Konkret: Es gehe nicht darum nur Müll zu vermeiden wie beim alten Ansatz „von der Wiege zu Bahre“, sondern Müll als wertvollen Rohstoff zu sehen. Es gäbe keinen „Müll“ mehr, wenn man alle Produkte von Anfang an so konzipiere, dass alles wieder in den Kreislauf zurückfliesse („von der Wiege zur Wiege“). An der aktuellen Art Umweltschutz zu betreiben, kritisiert er, dass lediglich versucht werde, „das Falsche perfekt zu machen“, das mache es aber nicht besser, sondern „das Falsche wird dann nur perfekt falsch“ gemacht:  Weniger schlecht sei noch lange nicht gut. Seiner Meinung nach existiere gar kein Rohstoff- sondern ein Materialmanagementproblem. Durchaus radikale und provokante Positionen. Dabei richtete er sich aber nicht pauschal gegen die Wirtschaft, sondern forderte dazu auf, alte Denkmuster zu überprüfen und neue Wege zu gehen. Seine Ausführungen wurden von den Gästen als interessanter Denkanstoß aufgenommen, auch wenn nicht alle Punkte Zustimmung fanden.</p>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Herausforderung Fachkräftemangel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die anschließende Podiumsdiskussion beleuchtete das Thema Fachkräftemangel aus der Perspektive der Kunststoffindustrie. Hier gibt es eine Reihe von konkreten Ansatzpunkten sowohl in den Betrieben selbst als auch bei der frühzeitigen Förderung des Nachwuchses in Schulen und Hochschulen. Kunststoffland NRW sieht sich hier als Impulsgeber, Katalysator und Promoter für die Branche und ihre Anliegen.</p>
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