[ 12.Mrz 2013 | |No Comment ]
VDID

Codex für Industriedesigner

Welche ethischen Werte leiten die Designerinnen und Designer im VDID Verband Deutscher Industrie Designer bei ihrer Arbeit? Wo sehen sie ihre Verantwortung? Der »VDID Codex für Industriedesigner« definiert Werte der Industriedesigner und wird in gedruckter Form sowie als kostenloses PDF angeboten.

Die Regeln der Industriedesigner

Der VDID Codex zeigt Leit­li­nien und prak­ti­sche Anlei­tun­gen für den All­tag des industriedesi­gners. [Bild: Kunststoffreport]

Nach langer interner Vorarbeit stellt der Berufsverband das ethische Manifest der Industriedesigner vor. Der VDID Codex ist ein Orientierungsgeber zu den Werten und der Kompetenz des Design-Berufsstandes. Er verbindet die ethische Verantwortung des Berufsstand und der Berufsträger mit den gesellschaftsrelevanten Aufgaben, die Designerinnen und Designer durch ihre besonderen Fähigkeiten lösen können und müssen.

Der »Codex für Industriedesigner« umfasst zwei Bereiche. Der erste Teil definiert 12 Leitwerte für verantwortungsbewusstes Gestalten. Im zweiten Teil werden 10 Brennpunkte benannt, die für die besonderen Herausforderungen im Industriedesign stehen.

Die Regeln des VDID Codex umreißen Qualitätskriterien, bezogen sowohl auf die Entwicklungsprozesse als auch auf deren Ergebnisse. Der VDID richtet sich mit dem Codex neben den Industriedesignern an Unternehmen und öffentliche Einrichtungen als Auftraggeber, an die Ausbildung, an die Wirtschaft und deren Organe sowie an die Politik und die designinteressierte Öffentlichkeit.

Der VDID Codex für Industriedesigner liegt  in gedruckter Form vor und kann über die VDID Geschäftsstelle in Berlin bezogen werden (60 Seiten, 20 Euro Schutzgebühr plus 1,50 Euro Versand). Kostenlos kann er als »pdf-Download heruntergeladen werden.

Weitere Informationen unter VDID – Berufscodex



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Der Autor


Herausgeber von Kunststoffreport.de Gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- & Kautschuktechnik. Nach seiner Lehre als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik startete er neben seiner Arbeit an der Abendschule sein Technisches Abitur, dass er im Februar 2010 erfolgreich beendete. Seit Sommer 2010 studiert er Kunststofftechnik.

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