
Nein, es geht mal nicht um Kunststoffe direkt, sondernm Sie ahnen es vielleicht, ums Internet und Firmen Marketing. Das Netz entwickelt sich rasend schnell und fast in jeder Woche gibt es einen neuen Dienst, der irgendwas mit sozialen Netzwerken zu tun hat und angeblich unser Leben verändern wird. Mindestens. Bei jeder Innovation gibt es Menschen, Firmen und Institutionen, die sofort auf den Zug aufspringen, noch eher er den Bahnhof verlassen hat. Dagegen ist erst einmal nichts zu sagen. Allerdings wunder ich mich über Akteure, die glauben, Flagge zu zeigen sei Aktion genug. Da gibt es den hyperaktiven Öffentlichkeitsarbeiter, der sich pflichbewusst sofort überall da anmeldet wo “Web 2.0″ draufsteht – auf einen Nachricht bei Facebook & CO nicht reagiert. Oder bei Twitter, wochenlange Werbung macht für seine Produktinzenierungen, sich aber nicht in der Lage sieht, über diesen Kanal mitzuteilen, dass die Veranstaltung am Abend krankheitsbedingt ausfällt. Mal ehrlich: Nicht jeder Tante-Emma-Laden braucht eine Fanseite bei Facebook und CO, nicht alle müssen twittern. Wer aber bei den sozialen Netzwerken im Internet mitmacht, muss begreifen, dass sie stets in zwei Richtungen funktionieren. Es geht ums Kommunizieren, nicht ums Senden. Solange Institutionen – und auch Personen – das nicht begreifen, sind ihre Niederlassungen im Mitmachnetz nichts weiter asl Briefkastenfirmen mit schicken Adressen.
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[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Kunststoffreport erwähnt. Kunststoffreport sagte: Dabei sein ist alles. Marketing der Unternehmen in Soziale Netzwerken. ( http://bit.ly/aYCwP3 ) [...]