[ 31.Okt 2010 | |No Comment ]
Kommentar

Immer schön höflich! Jedoch nicht für die Kunden von morgen!?

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Ein kleiner Kommentar  zum Thema: Kundenbindung und Kundenneugewinnung. Auf Namensnennung wird hier verzichtet.

Auf der K2004 war die kleine sieben Mann + eine Frau starke Gruppe der Kunststoffstudenten schnell zu finden. Sie trugen nicht einen der typischen Business Dresscodes (dunklen oder grauen Anzug). Waren dennoch den Anlass entsprechen angemessen gekleidet. Was jedoch für die meisten Aussteller empor rief, dass ein Gespräch mit dem Geschwader reine Zeitverschwendung wäre und an dieser Stelle kein Geschäft abgeschlossen werden könne.

Ist dies zutreffend? Oder der Gedanke längst überholt? Ein Phänomen das bis heute anhält.

Lassen Sie uns jedoch noch einmal zurückschauen zu Studenten.

Erstaunlich war auch die Tatsache, dass einige der Herren sich noch nicht einmal das Anliegen erklären lassen wollten und die Truppe direkt mit plumpen abwimmelte.

Die Studenten hatten ein ausführlich geplantes Projekt in der Tasche und eine ebenfalls ordentlich ausgearbeitete Projektmappe für Interessenten und potenzielle Partner.

Die erste Anlauf stelle war der Normalienhersteller in der eigenen Region. Eigentlich ein Partner der Uni, der sich mit der Nähe zur Uni immer trümpfte.  Zu aller erstaunen, gab es hier die größte Abfuhr.

Im Gegensatz dazu wurde die Projektgruppe von einem ausländischen Normalienhersteller, der übrigens heute Marktführer ist, herzlichst Empfangen. Nicht mal 5 Minuten dauerte es, bis alle Mitarbeiter zusammengetrommelt waren, die für das Projekt interessant sind und begleiten sollten.
Schon während der Messe wurden viele Details besprochen und ein weiterer Termin vereinbart um die letzten Einzelheiten zu besprechen. Anders als erwartet, fand das Treffen nicht in der Uni statt, sondern die Truppe wurde zum Hauptsitz des Normalienherstellers eingeladen inkl. Präsentation und Führung. Bewusst bestückte der Normalienhersteller alle Teilnehmer mit Katalogen aus. Das Beeindruckte die Studten sehr und sollte auch nicht unbelohnt bleiben.

Sechs Jahre nach dem Start des Projektes hackten wir nach. „Die Betreuung und die Unterstützung von der damaligen kleinen Studentengruppe hat sich schon lange für unser Unternehmen ausgezahlt. Sechs der acht Studenten sind heute namenhafter Unternehmen tätig. Alle von denen Arbeiten u.a. in Abteilungen, wo Entscheidungen fallen – welche Normalien, wo geholt werden. Die Entscheidungen fallen glücklicherweise mit dem Katalog (von damals) unter dem Arm. Bei der ein oder anderen Firma gab es sogar in diesem Zusammenspiel einen kompletten Systemwechsel. Einige der neu gewonnen Firmen, haben einen beachtlichen Anteil an den weiteren Ausbau als Marktführer!“, so der Marketingleiter des Normalienherstellers.



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Der Autor


Herausgeber von Kunststoffreport.de Gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- & Kautschuktechnik. Nach seiner Lehre als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik startete er neben seiner Arbeit an der Abendschule sein Technisches Abitur, dass er im Februar 2010 erfolgreich beendete. Seit Sommer 2010 studiert er Kunststofftechnik.

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