[ 16.Mrz 2011 | |No Comment ]
Krauss Maffei

Neue Extruder-Technologie für die Rohrinnenkühlung steigert die Produktivität in der PO-Rohrproduktion

Krauss Maffei hat eine neue innovative Rohrkopf-Technologie zur Kühlstreckenverkürzung für das Extrudieren entwickelt

Krauss Maffei hat eine neue innovative Rohrkopf-Technologie zur Kühlstreckenverkürzung für das Extrudieren entwickelt

KraussMaffei Berstorff bietet Produzenten ab sofort ein neuentwickeltes System zur Rohrinnenkühlung als Antwort auf die stetig steigenden Anforderungen in der Rohrextrusion. Mit dem IPC-System (Internal Pipe Cooling) können diese sowohl die Investitionskosten und den Platzbedarf neuer Rohrextrusionsanlagen drastisch reduzieren als auch die Produktivität bestehender Anlagen deutlich steigern.

System der Luftabsaugung verkürzt die Kühlstrecke und erhöht die Produktivität
Das IPC-System arbeitet mit Umgebungsluft, die mit Hilfe eines Seitenkanalverdichters mit hoher Geschwindigkeit entgegen der Extrusionsrichtung durch das zu produzierende Rohr gesaugt wird. Hiermit wird zusätzlich zur äußeren Kühlung des Rohres, das bei einer konventionellen Anlage mittels Wasser in Vakuumtanks und Kühlbädern erfolgt, eine sanfte Luftkühlung des Rohres von innen erreicht. Die neue Technologie verkürzt die Kühlstrecke um bis zu 40 Prozent, wodurch Produzenten den Platzbedarf von Rohrextrusionsanlagen reduzieren können, ohne Einbußen bei der Produktionsgeschwindigkeit hinnehmen zu müssen. Gleichzeitig können auch die Anschaffungskosten deutlich gesenkt werden. Alternativ werden die Ausstoßleistungen mit diesem System im Vergleich zu konventionellen Anlagen um bis zu 60 Prozent erhöht, ohne dass die Kühlstrecke hierfür verlängert werden muss. „Wir sind sicher, dass unser System in kurzer Zeit eine sehr hohe Akzeptanz bei unseren Kunden findet, da es überzeugende Wettbewerbsvorteile bietet“, betont, Michael Hofhus, Leiter der Produktgruppe Rohr bei KraussMaffei Berstorff.

Das Konzept wirkt sich vor allem bei der Produktion von dickwandigen Rohren sehr positiv aus, bei denen die Wärme mit Standard-Kühltechnologien nur sehr ineffizient nach außen abgeführt werden kann. Ein sehr großer Vorteil aus verfahrenstechnischer Sicht ist die zentrale Einspeisung der Schmelze in den Extruder. Wie auch bei herkömmlichen Rohrextrusionsanlagen fließt die Schmelze auf direktem Weg vom Extruder in den Rohrkopf. Eine mit vielen Nachteilen verbundene seitliche Schmelzeeinspeisung ist nicht notwendig.
Das IPC-System ist mit einer permanent aktiven Steuerung ausgerüstet, die den Luftvolumenstrom regelt und unabhängig von den Umgebungsbedingungen für eine konstante Kühlleistung sorgt; eine hochwertige Produktqualität ist somit gewährleistet.

Energieeffiziente Produktion
Nicht zuletzt leistet die IPC-Technologie einen wesentlichen Beitrag zu einer energieeffizienten Produktion. „Dadurch, dass das System nur mit der Umgebungsluft arbeitet, kann Energie eingespart werden. Es sind keine besonderen Kühlmedien notwendig. In Relation zur Ausstoßerhöhung wird außerdem nur unwesentlich mehr Kühlwasser verbraucht“, erläutert Daniel Lachhammer, Produktmanager Rohrextrusion bei KraussMaffei Berstorff.

Die Technologie ist anwendbar für alle PO-Rohrextrusionslinien von 110 – 2500 mm Durchmesser für die Produktion von Rohren der SDR-Klasse 26 und allen dickwandigeren Rohren.



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Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

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