[ 31.Okt 2010 | |No Comment ]
NRW Landesgemeinschaftsstand der K-Industrie

NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger zu besuch beim Kunststoffland NRW auf der K

NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger besucht den Kunststoff Gemeinschaftsstand des Landes NRW

NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger besucht den Kunststoff Gemeinschaftsstand des Landes NRW

Wirtschaftsminister beuschte den Landesgemeinschaftsstand des kunststofflandesNRW e.V. die sich mit weiteren 20 NRW-Unternehmen den Besuchern der K2010 in Halle 6, Stand D 7 präsentieren.
Zudem stellte NRW-Wirtschaftsminister im ersten Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins kunststoffland NRW den Stellenwert der Industrie für NRW und die Bedeutung der Wertschöpfungskette Kunststoff als Schlüsselindustrie hervor. Ohne zukunftsfähige Produktion am Standort Deutschland sei das ökonomische Fundament unserer Volkswirtschaft gefährdet.

Auf der Kunststoffmesse K 2010 gab Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger am Mittwoch (27. Oktober) den Startschuss für den dritten Landesförderwettbewerb für Chemie und Kunststoff, CheK.NRW. Unter dem Leitsatz: „Gesucht: Innovative Beiträge der Chemie- und Kunststoffindustrie zum Meistern der ökologischen Herausforderung, zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Standortes NRW” sollen vor allem Gemeinschaftsprojekte von Hochschulen, Wissenschaft und Industrie gefördert werden. Ziel ist, innovative Ansätze zum Klimaschutz, zur Material- und Energieeffizienz sowie zum Ressourcenschutz aufzuzeigen.

„Die Chemie- und Kunststoffindustrie hat eine Schlüsselrolle inne, wenn es darum geht, angesichts von Ressourcenknappheit und Klimawandel Wertschöpfungsketten zu stärken. Zugleich soll sie die Standorte und Arbeitsplätze in NRW weiter ausbauen. Mit dem dritten CheK.NRW Wettbewerb wollen wir diese Bemühungen unterstützen“, sagte Voigtsberger bei der Präsentation des Wettbewerbs auf dem nordrhein-westfälischen Landesgemeinschaftsstand auf der K Messe. „Wir brauchen eine innovative und nachhaltig agierende Chemie- und Kunststoffindustrie in Nordrhein-Westfalen. Sonst werden wir zukünftige industrielle Schwerpunktthemen nicht erfolgreich realisieren können – von Leichtbau, Katalyse, Energiespeicherung bis hin zur Entwicklung und Verwendung neuer organischer Materialien zur Reduzierung des Material- und Energieaufwandes“, betonte der Minister.

In den beiden bisherigen CheK.NRW Förderwettbewerben konnten sich rund 40 Projekte mit über 100 Partnern für eine Förderung qualifizieren. Die Einreichungsfrist für den dritten Wettbewerb endet am 18. Februar 2011. Informationen zum Wettbewerbs- und Antragsverfahren finden Sie unter www.ziel2.nrw.de.

Mit insgesamt etwa 400 Ausstellern aus Nordrhein-Westfalen ist NRW als Kunststoffland Nummer 1 auf der K sehr gut vertreten. Auf dem Landesgemeinschaftsstand (D76, Halle 6) präsentieren sich noch bis zum 3. November 2010 rund 20 innovative Unternehmen und Institutionen aus Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit dem Cluster Kunststoff.NRW bietet die Landesregierung Nordrhein-Westfalen einen Einblick in die gesamte Wertschöpfungskette Kunststoff. Unter anderem ist eine Spritzgießmaschine von Wittmann Battenfeld zu sehen, die mit einer neuen Verbundtechnologie Kunststoff mit Glas verbinden kann. Der Künstler Matthias Hintz zeigt Figuren, die er mit einer skulpturalen Anwendung von Makrolon als bildhauerischem Werkstoff formt.

Beim ersten Gespräch des geschäftsführenden Vorstands des Vereins kunststoffland NRW mit dem neuen NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger wurden u.a. die gemeinsamen Anliegen formuliert. Eine der größten Herausforderungen für die Wirtschaftspolitik sei mit Blick auf den demografischen Wandel der Fachkräftemangel, so Voigtsberger. Er kündigte an, dass sein Haus gemeinsam mit weiteren Ressorts der Landesregierung hierzu eine Reihe von Aktivitäten entwickeln werde. Dazu gehöre auch, für mehr Akzeptanz für die Industrie in der Öffentlichkeit zu werben – beginnend mit den Fachkräften von morgen, den Schülerinnen und Schülern. Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften dürfe keinesfalls zum Engpass beim ökonomischen Aufschwung werden.

Für den Verein kunststoffland NRW begrüßte der Vorsitzende Matthias Poschmann ausdrücklich diesen Schwerpunkt der neuen Landesregierung. Ergänzend wies er darauf hin, dass viele Unternehmen der Kunststoffindustrie beim Thema Fach- und Führungskräftenachwuchs selbst schon initiativ geworden seien. Dabei reiche die Palette von speziellen Schülerlaboren bei Bayer MaterialScience bis hin zu Unternehmensbesuchen von Schülerinnen und Schülern bei zahlreichen mittelständischen Vereinsmitgliedern.

Als weitere Handlungsfelder von zentraler Bedeutung hob der Minister die Themen Rohstoffsicherung, Energieversorgung und Logistik hervor. Er ermunterte den Verein kunststoffland NRW ausdrücklich, sich bei der notwendigen Konkretisierung dieser Themen aktiv einzubringen und eigene Akzente zu setzen.

Für kunststoffland NRW wies Dr. Peter Orth besonders auf die konstruktiven Beiträge hin, die die Kunststoffindustrie mit ihren innovativen Produkten zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz und damit insgesamt zum Thema Nachhaltigkeit leisten könne und wolle.



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Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

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