[ 4.Dez 2011 | |No Comment ]
Branche

OCTAL verdoppelt Produktion und errichtet neues Werk

(Foto: Octal)

OCTAL zählt zu den weltweit größten Produzenten von hochwertigen Plastikfolien und -granulaten und errichtet für rund 150 Mio. Euro derzeit zwei neue Produktionsgebäude in Salalah, Oman. Bereits im Mai 2012 soll die Produktion voll gestartet werden. Damit kann die jährliche Kapazität auf 927.000 Tonnen mehr als verdoppelt werden. Vor allem die Nachfrage nach der ersten „grünen“ Plastikfolie, DPET, ist enorm hoch.

„Die Produktion von Plastikflaschen ist innerhalb von nur 20 Jahren explodiert. Wurden damals rund eine Million Tonnen erzeugt, so sind es heute bereits über 15 Millionen Tonnen. Dazu kommt jetzt noch unsere weltweit einzigartige DPET-Technologie, die in den europäischen, amerikanischen und asiatischen Märkten stark nachgefragt wird. Selbstverständlich werden wir unsere Kapazität deutlich erweitern müssen, da wir PET-Folien für neue Anwendungen wie Milchprodukte und andere Food-Verpackungen anbieten,“ erklärt OCTAL CEO Nicholas Barakat die Hintergründe für das rund 150 Millionen Euro Investment.

927.000 Tonnen Jahresproduktion
Auf einer Fläche von über 10 Hektar werden derzeit in Salalah, Oman, die Produktionsgebäude Nummer drei und vier errichtet. Alle Arbeiten verlaufen nach Plan, bereits im Mai 2012 soll die Produktion voll gestartet werden. Werden aktuell rund 400.000 Tonnen hochwertiger Plastikfolien und –granulate erzeugt, so können mit den neuen Werken zusätzliche 527.000 Tonnen produziert werden. „Die Jahreskapazität wird damit auf 927.000 Tonnen mehr als verdoppelt. Als weltweit größter Plastikproduzent wird OCTAL auch seine technologische Vormachtstellung weiter ausbauen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre investieren wir deshalb weltweit nochmals rund 600 Millionen Euro,“ kündigt Nicholas Barakat an.

Weltweit erste „grüne“ Plastikfolie
International besonders stark nachgefragt wird DPET, die von OCTAL entwickelte, erste „grüne“ Plastikfolie der Welt. Diese zeichnet sich neben dem niedrigsten CO2-Fußabdruck vor allem durch signifikante Ressourceneinsparungen bei der Produktion aus. So wird etwa durch die Streichung von fünf besonders energieintensiven Prozessen in der Herstellung, 67 % weniger Strom sowie 20 % weniger Gas benötigt. Namhafte Hersteller und Lebensmittelverarbeiter in Europa, Amerika und Asien suchen deshalb die Kooperation mit OCTAL und bestellen entsprechende Mengen.



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Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

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