Im ersten Quartal 2010 schnellten die Verkäufe von Industrierobotern um über 50 Prozent in die Höhe im Vergleich zum1. Quartal 2009. Nachdem die Stückzahlverkäufe 2009 auf 69100 Industrieroboter sanken und damit um rund 45 Prozent niedriger lagen als 2008. Selbst China, der schnellste wachsende Mark für Robotik, kaufte 31 Prozent weniger Roboter als 2008. Das IFR Statistical Department erklärt anlässlich der AUTOMATICA am Mittwoch in München. „Das ist der Beginn einer Erholung, die bis 2013 wieder zu jährlichen, weltweiten Verkäufen von annährend 100.000 Industrierobotern führen kann, und damit wieder näher an das Niveau von 2008 kommt, einem der erfolgreichsten Jahre der Robotikindustrie.“ kommentierte Åke Lindqvist, IFR Präsident, die aktuelle Situation.
Der Trend zur Automatisierung war weltweit unterbrochen. Die Autohersteller konsolidierten ihre Fertigungskapazitäten und restrukturierten ihr Geschäft. Das wirkte sich auch heftig auf die Autozulieferer aus. Die Gummi- und Kunststoffindustrie, die Elektro-/Elektronikindustrie sowie die Metallindustrie und der Maschinenbau reduzierten ihre Investitionen in Robotik dramatisch. Die Roboterverkäufe in diesen Hauptkundenbranchen brachen um mehr als 50 Prozent ein. Aber auch Branchen, die von der Krise kaum betroffen waren, investierten nur vorsichtig.
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