[ 5.Jan 2012 | |No Comment ]
Swiss Plastics 2012

Spritzteile in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen

Automationshighlight auf der Swiss Plastics 2012: Eine kompakte und hoch flexible Fertigungszelle mit einer vertikalen Spritzgießmaschine Allrounder 375 V und Sechs-Achs-Roboter von Kuka. (Bild: Arburg)

Automationshighlight auf der Swiss Plastics 2012: Eine kompakte und hoch flexible Fertigungszelle mit einer vertikalen Spritzgießmaschine Allrounder 375 V und Sechs-Achs-Roboter von Kuka. (Bild: Arburg)

 

Mit einer High-End-Anwendung präsentiert Arburg vom 17. bis 19. Januar 2012 auf der Swiss Plastics in Luzern die Spritzgießtechnik der Zukunft. Auf dem Stand A 103 in Halle 2a erwartet die Fachbesucher eine kompakte und hochflexible Fertigungszelle, bestehend aus der Vertikalmaschine Allrounder 375 V und einem Kuka-Roboter. Sie demonstriert die vollautomatische Herstellung eines Spielzeug-Buggys. Highlight ist die einfache Programmierung des Sechs-Achs-Roboters und die direkte Kommunikation zwischen der Roboter- und der Selogica-Maschinensteuerung.

„Damit unsere Kunden Spritzteile in optimaler Qualität zu minimalen Stückkosten fertigen können, fokussieren wir in diesem Jahr das Thema Produktionseffizienz“, erläutert Marcel Spadini, Arburg-Niederlassungsleiter in der Schweiz. „Denn es genügt nicht mehr, sich auf die Maschinentechnik zu beschränken. Vielmehr müssen die gesamte Wertschöpfungskette und alle Einflussfaktoren einbezogen werden, um eine optimale Spritzgießlösung zu bieten.“ Alle Potenziale, mit denen sich die Energieeffizienz steigern, Zykluszeiten reduzieren und die Fertigungsorganisation optimieren ließen, trügen dazu bei, die Stückkosten zu senken. Dass sich dieses Ziel mit Arburg punktgenau erreichen lässt, belege das Messe-Exponat eindrucksvoll. „Die Implementierung der Selogica-Bedienoberfläche auf die Steuerung des Sechs-Achs-Roboters und die kompakte und flexible Automationslösung zeigen, dass Arburg in Sachen Zukunftstrends immer wieder Maßstäbe setzt“, ist Marcel Spadini überzeugt.

Selogica macht Komplexes einfach
Automationslösungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Trotz steigender Komplexität muss dabei die Programmierung einfach und sicher bleiben. Das ermöglicht die einzigartige Selogica-Steuerung mit grafikbasierter Ablaufprogrammierung für die Spritzgießmaschinen und Robot-Systeme von Arburg wie auch für den Sechs-Achs-Roboter von Kuka. So ergeben sich durch die Implementierung der Selogica-Bedienoberfläche auf dessen Steuerung entscheidende Vorteile für den Anwender: Bereits nach einer kurzen Schulung ist er unabhängig und kann die Robotabläufe selbstständig programmieren. Der Roboter ist direkt mit der Maschinensteuerung verbunden. Die Online-Kommunikation geht weit über die Euromap-Schnittstelle hinaus und bietet Funktionen wie z. B. Synchronisierung von Bewegungen und vereinfachtes Starten der Maschine. Daraus resultieren kürzere Einricht- und Zykluszeiten.

Automation: komplex, kompakt und sehr flexibel
Beispiel für den Praxiseinsatz eines Sechs-Achs-Roboters ist die komplexe Fertigungszelle rund um einen vertikalen Allrounder 375 V. Aufgrund der geringen Stellfläche der Vertikalmaschine und der hohen Freiheitsgrade des Roboters bietet diese Projektanlage eine sehr hohe Flexibilität auf engstem Raum. Bei der automatisierten Herstellung eines Spielzeug-Buggys legt der Roboter die Metallachsen in das Werkzeug ein. Innerhalb eines Spritzgießzyklus von 30 Sekunden werden die Metallachsen mit Kunststoffrädern umspritzt sowie Dach und Chassis hergestellt. Danach entnimmt der Roboter die vier Einzelteile und setzt sie in einem weiteren Arbeitsschritt auf dem gegenüberliegenden Montagetisch zum fertigen Buggy zusammen.

Projektkompetenz für individuelle Lösungen
Aufgrund des weltweit steigenden Rationalisierungs- und Kostendrucks geht der Trend hin zu Komplettlösungen. „Mit unserem modularen Produktprogramm, das eine kunden- und branchenspezifische Maschinen- und Anlagenausstattung ermöglicht, sind wir hervorragend aufgestellt, um individuelle High-End-Spritzgießlösungen zu realisieren“, fasst Marcel Spadini  zusammen. Hinzu komme die Kompetenz von Arburg im Bereich komplexer Fertigungszellen, in die vor- und nachgeschaltete Arbeitsschritte integriert werden. Hier habe der Kunde in Arburg einen Generalunternehmer, der die Anlagen konzipiert, realisiert, in Betrieb nimmt und auch einen weltweiten After-Sales-Service bietet.



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Ein Beitrag der Kunststoffreport-Redaktion.

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