[ 25.Mrz 2010 | |No Comment ]
Wege zur Optimierung

Zykluszeitreduzierung durch das Spritzgießwerkzeug

Spritzgießwerkezug Spritzgusswerkzeug Zykluszeitreduzierunt Zyklusoptmierung

Wie es sich aus dem gestrigen Artikel gut nachvollziehen lies, lassen sich große Zykluszeitreduzierungen durch ein gut ausgelegtes Spritzgießwerkzeug unter Berücksichtigung aller prozessrelevanten Details erzielen.

Eine im übertriebenen Sinn “Wissenschaft” aus einem Werkzeug zu machen ist dabei noch nicht einmal nötig. Besonderen kleine Unternehmen haben gar nicht erst die Möglichkeit großartige Versuche zu fahren. Nichtsdestotrotz lassen sich durch einige Schritte im Vorfeld, später anfallenden Kosten einsparen.

Ein Ansatzpunkt wäre z.B. vor der Konstruktion eines Werkzeuges mit allen Beteiligten (Werkzeugbau, Spritzgießer, Qualitätsmanagement) kurz über den neuen Artikel ein Brainstorming abzuhalten und Erfahrungswerte, wie z.B. ähnliche Artikel einzubeziehen und unter Umständen anfallende Probleme im Vorfeld abzustellen.

WICHTIG: Bei Standard Spritzlingen max. 15 Min Brainstorming.

In einer 2.Phasen sollten alle Beteiligte sich das im CAD vorab konstruierte Spritzgießwerkzeug ansehen und noch vorhandene Kinderkrankheiten optimieren lassen, schließlich ist das Werkzeug noch nicht gebaut.

Optimierungen lassen sich u.a. in folgende Bereiche erzielen:

  • Homogene temperierte Werkzeugoberfläche (Kühlzeitreduzierung)
  • Auswerferhub reduzierung  (Auswerfzeitreduzierung)
  • Freistellen des Artikels vom Kern durch das Werkzeug (Vermeidung des hängen der Spritzlinge in der Düsenseite, Kern, …)
  • Gute Entlüftungen (Schelles Einspritzen, Spritzfehlervermeidung wie Brenner, Blasen, etc ..)
  • Artikelentformung und Entnahmegreifer optimal aufeinander abstimmen (Zykluszeitreduzierung)
  • Korrekte Wahl des Anspritzpunktes (Ausschussreduzierung)
  • Ausbalancierter Angusskanal (Ausschussreduzierung)



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Der Autor


Herausgeber von Kunststoffreport.de Gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- & Kautschuktechnik. Nach seiner Lehre als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik startete er neben seiner Arbeit an der Abendschule sein Technisches Abitur, dass er im Februar 2010 erfolgreich beendete. Seit Sommer 2010 studiert er Kunststofftechnik.

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